Metallbaukästen

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Dreibein

Metallbaukästen

Beitrag von Dreibein » 30.04.2008, 10:47

Merkwürdig. Bisher gab es offensichtlich keinen, der einen Metallbaukasten hatte. Ich hatte zwei - selbstverständlich gebrauchte, die ich mir auch noch mit meinen Brüdern teilen mußte.
Trotzdem hatten diese richtig Freude daran.

Estaunlicherweise gibt es sogar noch einen guten Hersteller.

Mfg Dreibein

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suntri
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Beitrag von suntri » 30.04.2008, 16:58

Da ist nicht nur ein Hersteller auf dem Markt

EITECH
http://www.eitech-metallbaukasten.de/

Metallus:
http://www.metallus.de/

Meccano:
http://www.meccano.com/

TIP!

Und besonders freut mich, dass die schweizer Firma Stokys die alten Baukästen neu produzieren möchte. Hut ab:
http://www.stokys.ch/
Gruss suntri

Erkläre es mir, ich werde es vergessen. Zeige es mir, ich werde es vielleicht behalten. Lass es mich tun, und ich werde es können. Indisches Sprichwort.

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röhre

Re: Metallbaukästen

Beitrag von röhre » 20.05.2008, 19:37

Dreibein hat geschrieben:Merkwürdig. Bisher gab es offensichtlich keinen, der einen Metallbaukasten hatte.
Doch, mich! :D Ich hatte den Mignon in der größten Ausbaustufe einschließlich des optional zu erwerbenden Federmotors. Damit hatte schon mein Vater gespielt. Die Originalverpackung hat nicht bis zu meiner Geburt überlebt, weshalb mein Vater dafür eine Holzkiste gezimmert hatte.

Eines Tages ließen sich meine Eltern scheiden, so dass ich fortan quasi 2 Wohnsitze, 2 Kinderzimmer und 4 Eltern hatte. Bald stand in jedem der beiden Spielzimmer ein eigener Metallbaukasten (Märklin, Trix) und später auch ein eigener Elektrobaukasten (Wunderwelt, Mehanotehnika).

Später habe ich alles zum Vater mitgenommen und noch Elektronik und Chemie dazugenommen. Noch später habe ich das Interesse daran verloren. Vor Jahren ist das Interesse an "den E-Disziplinen" wieder erwacht. Dummerweise ist mein Vater ein halbes Jahrzehnt davor umgezogen und hat alles verschenkt.

Inzwischen habe ich mir vom Gebrauchtmarkt eine Experimentierkausrüstung zusammengestellt, die sogar noch über meine alte Ausrüstung hinausgeht. Schade, dass keine originalverpackte Mignon-Ausrüstung mehr im Hause ist. Auf dem Gebrauchtmarkt muss man über 200 Euro dafür zahlen.

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Heinz@
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Beitrag von Heinz@ » 15.06.2008, 08:09

Hallo,

auch ich hatte ein TRIX-Metallbaukasten in meiner Kindheit. Es existieren aber nur noch einige Schrauben, leider.
Ein Märklin-Metallbaukasten ist noch vollzählig vorhanden aus dem Ende der 80er Jahre.
Bei Interesse kann ich ja mal Bilder einstellen.

Gruß
Heinz
Zuletzt geändert von Heinz@ am 09.11.2010, 20:05, insgesamt 2-mal geändert.

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Wilhelm
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Beitrag von Wilhelm » 16.06.2008, 01:49

Habe vor einigen Tagen einen Märklin Metallbaukasten ersteigert, die werden relativ oft bei ebay angeboten, größere Kästen erzielen aber schon mal Preise nahe 100 Euro. Die Metallus Kästen, die mit den Märklin Kästen kompatibel sind, kosten allerdings schon mal richtig Geld, desegen erst mal was billigeres, aber doch mit etwas Ausstattung.

Meiner ist nach erstem begutachten unbespielt, wobei Ich kein Sammler bin sondern, sagen wir mal, Pädagogisches Lernspielzeug, aus verschieden Sparten zusammensuche, mit Schwerpunkt selbst mal Hand anlegen.

Hintergrund ist eigentlich folgender: irgendwann im Herbst letzten Jahres, nachdem ich lange Zeit bei den Kindern darauf aus war den Umgang mit dem Pc zu erlenen, ist mir erschreckenderweise aufgefallen, das Sie absolut untauglich waren irgendwelche arbeiten, Haushalt, Zimmer aufräumen, einfach motorische Fähigkeiten normal zu erledigen.

Da wollte Ich gegensteuern. Es ist heutzutage aber auch wirklich ein Problem geworden. Kinder konstuktiv etwas machen zu lassen.

Schon bei Baukästen Lego, Fischertechnik etc. überwiegen die sogenannten Themen Baukästen, die Fantasie und Kreativität bleibt total auf der Strecke.
Die verblödung durch Funk, Fernseher und (leider auch) Internet machen die Sache auch nicht einfacher.

Klar, das Ich bei den Bau undExperimetierkästen auch nicht zu kurz komme. Manchmal zum Ärger meiner Frau :wink:



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wrtlbrmpf

Beitrag von wrtlbrmpf » 24.10.2008, 10:00

Hallo

ich hatte als Kind einen Maerklin Metallbaukasten (Grund- und ersten Aufbaukasten); Anleitungen gingen leider verloren (bzw. nur einige Seiten sind auffindbar). Das meiste Material ist aber immer noch erhalten.

Hab mal versucht meine kids dafuer zu interssieren, bin aber wegen der Probleme gescheitert, die mich selbst auch schon als Kind nervten:
- die Gewinde der Schrauben wurden schnell schlecht
- die Blechteile rufen leicht Schnittwunden hervor.

W.

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neuling

Beitrag von neuling » 25.10.2008, 17:27

In meiner Kindheit hatte ich mehrere Stokys-Metallbaukästen. Habe aber nur sporadisch auch wirklich mit diesen gebastelt. Vor allem das Auseinanderschrauben der zusammengebauten Modelle hat mich einerseits gereut, anderseits auch ein wenig angegurkt.

Sehr gefallen hat mir der Getriebe-Ergänzungskasten. Damit konnte man verschiedene Übersetzungen, Schaltgetriebe und ähnliches bauen.

Interessant ist, dass die Kästen seit neustem wieder produziert werden. Eine kleine Gruppe von Investoren hat die Firma übernommen und die Produktion in Bauma im Zürcher Oberland wieder aufgenommen. Wie ich gelesen habe, steht dabei nicht die Gewinnerzielung im Mittelpunkt. Mehr dazu hier.

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Wilhelm
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Beitrag von Wilhelm » 26.10.2008, 21:21

Die meisten Kinder haben doch schon probleme eine Schraube irgendwo reinzudrehen, klar das man sich evtl. mal verletzen kann, dann kommt eben ein Pflaster drauf :lol:

Das so ein Kasten schon mal gut für den Start in's Berufleben ist habe ich erfahren als ich die Aufgaben unserer Lehrstellenbeweber sah, zusammenbauen von verschiedenen Modellen nach Plan, (pipetieren, Chemiekasten ) usw.

Wir hatten schon Lehrlinge mit 1a Zeugnissen, aber mit zwei linken Händen. Deshalb, die lieben Kleinen ruhig mal wursteln lassen.

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röhre

Beitrag von röhre » 21.11.2008, 12:48

Vor ein paar Monaten habe ich meine Eltern besucht, die in ihrem Abstellraum noch allerlei in Kartons oder Zeitungspapier verpackten Hausrat stehen hatten. Eine dieser Umverpackungen war beschädigt, und durch die beschädigte Stelle hindurch konnte man noch einen verdächtigen Schriftzug sehen. Wir haben das dann mal ausgepackt und zu unserer Überraschung einen verdächtig gut erhaltenen Märklin-Metallbaukasten vorgefunden. Allerdings war es nicht mein eigener, sondern der meines kleinen Bruders, wie man z. B. an den modernisierten Schrauben sieht. Ein paar Teile fehlten; dafür steckten noch ein paar Trix-Teile drin, die mir vor Jahrzehnten gehört hatten.

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Re: Metallbaukästen

Beitrag von Wilhelm » 03.01.2009, 23:38

Hier zwei neue Konstruktionen aus dem Märklin Kasten.
Dateianhänge
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GeorgS

Re: Metallbaukästen

Beitrag von GeorgS » 04.01.2009, 14:25

Hallo Wilhelm,
was meinst du damit ?
.. der meines kleinen Bruders, wie man z. B. an den modernisierten Schrauben sieht.
Ich dachte, daß Märklin die Schrauben (zumindest nicht seit den 30ern) verändert hat.
Die große Steigung (übernommen von Meccano) sah ich immer als Schwachpunkt an.
Gruß
Georg

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Re: Metallbaukästen

Beitrag von Wilhelm » 04.01.2009, 20:56

Hallo Georg,

das Zitat ist nicht von mir, leider kenne ich mich in der Materie nocht so gut aus, es gab aber wohl im laufe der Zeit bei Märklin veränderungen, wann das war weiss ich aber nicht (60er?)

Hier habe ich schon mal Kleinteile bestellt:

http://www.metallus.de/index.php?&page= ... b=standard

das geht Nahtlos über von den Märklin Kästen, wohl aber nicht von den sehr Alten.

Zu Meccano kann ich nichts sagen, wenn ich mir deren Model(Politik) aber anschaue
hat das mit den (alten) Märklin kästen wenig gemein.
http://www.meccano.com/

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GeorgS

Re: Metallbaukästen

Beitrag von GeorgS » 04.01.2009, 23:01

Hallo Wilhelm,
das ist Geschichte, Meccano war der erste Metallbaukasten überhaupt, Märklin war
schon früh Zulieferant für Meccano und hatte dann eine Lizenz von Meccano.
(Alles vor/um die Jahrhundertwende)
Hier:
http://www.metallbaukasten.de/ident.html
kannst du vergleichen. Auch bei Märklin hatten die Löcher exakt 1/2 " Abstand und
die Schrauben waren W 5/32 x 32 Gg. Viele spätere Konkurrenten machten den
Lochabstand glatt auf 12,5 mm und verwendeten Schrauben M4, aber Märklin blieb
beim mal eingeführten Meccano-Maß. Der "Nachfolger" Metallus hat Schrauben M4,
vielleicht meinst du das?
Diese W 5/32 x 32 Gg haben 32 Gänge auf einen inch, d. h. 25,4/32 = 0,794 mm Steigung.
M4 hat eine Steigung von 0,7 mm. Durchmesser ist 3,968 mm, bei der Grobschlächtigkeit
der Schrauben praktisch nicht von 4 mm verschieden.
In dem obigen Link gibt es viele weiter Verbindungen zu diesen Hintergründen.
Gruß
Georg

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Re: Metallbaukästen

Beitrag von Wilhelm » 05.01.2009, 22:55

Danke für den Interessanten Link Georg.
Schade das Kästen dieser Art gar nicht mehr in der Öffentlichkeit wahrgenommen
werden, das Geschik und die Phantasie werden total abgewürgt. Heute ist mir das wieder einmal richtig bewusst geworden als wir beim "Toys R us" waren, durch die Bank vorgefertigtigte Modul Kästen jeglicher Art. Das mag gut sein für den Umsatz - weil ständig neues und wieder langweilig gewordenes "Spielzeug" angeschafft werden muss (soll) - für die Kinder m.E. eine Katastrophe, wo sind die Handwerker und Tüfftler von Morgen?
bei der Grobschlächtigkeit
der Schrauben praktisch nicht von 4 mm verschieden.
stimmt :lol:

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Re: Metallbaukästen

Beitrag von Wilhelm » 08.03.2009, 21:58

Ein Karussel das über eine Schnur angetrieben werden kann, nicht so einfach wie es zunächst ausschaut, da die Teile, wenn etwas schief eingebaut, klemmen und der Antrieb versagt.
Dateianhänge
Märklin Karussel_2.jpg
Märklin Karussel_2.jpg (57.48 KiB) 29310 mal betrachtet
Märklin Karussel_2.jpg
Märklin Karussel_2.jpg (57.48 KiB) 29310 mal betrachtet
Märklin Karussel_1.jpg
Märklin Karussel_1.jpg (59.57 KiB) 29309 mal betrachtet
Märklin Karussel_1.jpg
Märklin Karussel_1.jpg (59.57 KiB) 29309 mal betrachtet
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Märklin Karussel.jpg (56.72 KiB) 29308 mal betrachtet
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mc71
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Re: Metallbaukästen

Beitrag von mc71 » 11.03.2009, 08:42

Klar, sauber ausrichten ist bei Metallbaukästen wesentlich aufwendiger als bei Fischer- oder Lego-Technik, GIGO etc. (GIGO sind die Teile aus den neueren Kosmos-Physikkästen, quasi das Taiwan-Äquivalent zu Lego Technik)

Ein paar Fragen habe ich aber:

- hat das Ding nicht eine ziemliche Unwucht? Ich hätte jewels gleiche Gondeln gegenüber plaziet.
- warum liegen die Tragarme unter der Sitzkante? 'in echt' gäbe das eine unerwünschte Torsionsbelastung der Arme. Der Schwerpunkt der Passagiere liegt bekanntlich ziemlich nahe vor der Rücklehne.
- ist das blaue Teil eine Nabe oder ein Lager? Falls ersteres: warum sind die Arme nicht möglichst weit außen befestigt?

(achja, Rotationskinematik ist schon was Feines...)

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Re: Metallbaukästen

Beitrag von Wilhelm » 13.03.2009, 12:43

mc71 hat geschrieben:Klar, sauber ausrichten ist bei Metallbaukästen wesentlich aufwendiger als bei Fischer- oder Lego-Technik, GIGO etc. (GIGO sind die Teile aus den neueren Kosmos-Physikkästen, quasi das Taiwan-Äquivalent zu Lego Technik)

Ein paar Fragen habe ich aber:

- hat das Ding nicht eine ziemliche Unwucht? Ich hätte jewels gleiche Gondeln gegenüber plaziet.

Hat es bei der Umdrehungsgeschwindikeit nicht.

- warum liegen die Tragarme unter der Sitzkante? 'in echt' gäbe das eine unerwünschte Torsionsbelastung der Arme. Der Schwerpunkt der Passagiere liegt bekanntlich ziemlich nahe vor der Rücklehne.

Ist, glaube ich egal :-)

- ist das blaue Teil eine Nabe oder ein Lager? Falls ersteres: warum sind die Arme nicht möglichst weit außen befestigt?

Wohl eher eine Nabe, aber mit ein wenig Fantasie eine Waagschale etc., wie gesagt Universalteile.

(achja, Rotationskinematik ist schon was Feines...)
Der Kasten hat eine Bestimmte Anzahl von Teilen und daraus haben seine Macher eben eine vielzahl von Konstruktionen zusammengebaut, wobei der eigen Fantasie natürlich keine Grenzen gesetzt sind.


Der Kasten ist Ursprünglich für den Werkunterricht an Schulen konzipiert worden.


Lernziele des Technikunterrichts

Im Mittelpunkt der Bemühungen um eine Neuorientierung des Werkunterrichts im Sinn einer technischen Bildung steht die Aufgabe, Verständnis für technische Objekte und Prozesse zu entwickeln. Dazu ist es notwendig, daß die Schüler erstens technische Funktionszusammenhänge, technische Prinzipien und technischphysikalische Gesetzmäßigkeiten erkennen und durchschauen lernen. Dazu ist zweitens notwendig die Er
ziehung zu technischem Denken, d. h, zum Verstehen und Herstellen technischer Konstruktionen, technischer Wirkungszusammenhänge und rationeller Fertigungsverfahren, und drittens die Erziehung zu technischem Verhalten (Umsicht, Planen, Kooperation mit anderen).
Da sich das spontane Interesse der Kinder an technischen Phänomenen bereits zu Beginn der Schulzeit manifestiert, wird sich eine didaktische Konzeption des Technikunterrichts daran orientieren, indem sie sich die Entwicklung technischen Denkens und sachgerechter Verhaltensweisen nicht durch rein imitatives Nachbauen technischer Objekte, bzw. durch den Erwerb von Fertigkeiten, sondern durch selbständiges Erarbeiten konkreter Problemlösungen zum Ziel setzt. Nicht der stoffliche, sondern der prozessuale Aspekt steht also im Vordergrund, entsprechend dem prozeßhaft-funktionalen Charakter der Technik selbst. Unter diesem Aspekt ist auch die folgende Liste von Lernzielen zu sehen, die als technische Operationen formuliert sind:
- In spielerischer Form einfache technische Phänomene ausprobieren, entdecken und nachgestalten
- Technische Probleme durch elementares Konstruieren, Nacherfinden und Experimentieren selbständig lösen
- Technische Lösungen planen, überprüfen und korrigieren
- Technische Verfahren wie trennen und verbinden, montieren und demontieren anwenden
- Den Funktionswert elementarer technischer Formen durch Beobachten, Analysieren und Vergleichen erkennen und verstehen
- Technische Zeichnungen in Form von Skizzen, Zeichnungen, Plänen und graphischen Darstellungen anfertigen
- Technische Sachverhalte durch Benennen und Beschreiben von einfachen technischen Formen, Wirkungszusammenhängen und Vorgängen verbalisieren, über das eigene Tun reflektieren.
Nicht in Form technischer Operationen zu definieren sind zwei weitere Lernziele, die hier aber als fächerübergreifend erwähnt werden, da der Technikunterricht für ihre Realisierung besonders geeignete Voraussetzungen schafft:
- Das Gelernte auf ähnliche und strukturverwandte Sachverhalte anwenden; Erkenntnisse vom Modell auf Objekte der Wirklichkeit übertragen
- In der Zusammenarbeit mit anderen partnertaktische Verhaltensweisen wie zuhören, nachfragen, loben, kritisieren und kritisieren lassen entwickeln und praktizieren.

Ich hoffe damit alle Klarheiten beseitigt zu haben.

Noch ein Wort zu GIGO, da wir die Kosmos Physikkäste auch haben.
Damit es die Spritzgußbauer etwas einfacher haben, hat man den "Ärger; Wunder und Kopfkratzteil" auf den Benutzer des Kastens übertragen.

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Re: Metallbaukästen

Beitrag von röhre » 13.03.2009, 23:04

GeorgS hat geschrieben:
.. der meines kleinen Bruders, wie man z. B. an den modernisierten Schrauben sieht.
Ich dachte, daß Märklin die Schrauben (zumindest nicht seit den 30ern) verändert hat.
In meinem Kasten waren noch Schlitzschrauben drin; die von meinem Bruder hatten Kombiköpfe (Schlitz/Imbus).

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Re: Metallbaukästen

Beitrag von Wilhelm » 18.08.2009, 18:11

Hier mal die Resultate eines Nachmittags, alles selber von den "Kleinen" gemacht inkl. Fotos und PC
Dateianhänge
Märklin Verkehrsschild.jpg
Märklin Verkehrsschild.jpg (184.55 KiB) 29045 mal betrachtet
Märklin Verkehrsschild.jpg
Märklin Verkehrsschild.jpg (184.55 KiB) 29045 mal betrachtet
Märklin Bollerwagen_1.jpg
Märklin Bollerwagen_1.jpg (226.22 KiB) 29045 mal betrachtet
Märklin Bollerwagen_1.jpg
Märklin Bollerwagen_1.jpg (226.22 KiB) 29045 mal betrachtet
Märklin Bollerwagen.jpg
Märklin Bollerwagen.jpg (221.79 KiB) 29045 mal betrachtet
Märklin Bollerwagen.jpg
Märklin Bollerwagen.jpg (221.79 KiB) 29045 mal betrachtet

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Re: Metallbaukästen

Beitrag von Wilhelm » 18.08.2009, 18:15

Fortsetzung:
Dateianhänge
Märklin Dreirad_2.jpg
Märklin Dreirad_2.jpg (209.64 KiB) 29044 mal betrachtet
Märklin Dreirad_2.jpg
Märklin Dreirad_2.jpg (209.64 KiB) 29044 mal betrachtet
Märklin Dreirad_1.jpg
Märklin Dreirad_1.jpg (196.93 KiB) 29044 mal betrachtet
Märklin Dreirad_1.jpg
Märklin Dreirad_1.jpg (196.93 KiB) 29044 mal betrachtet
Märklin Dreirad.jpg
Märklin Dreirad.jpg (198.43 KiB) 29044 mal betrachtet
Märklin Dreirad.jpg
Märklin Dreirad.jpg (198.43 KiB) 29044 mal betrachtet

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Re: Metallbaukästen

Beitrag von Wilhelm » 18.08.2009, 18:18

Fortsetzung:
Dateianhänge
Märklin Walze_2.jpg
Märklin Walze_2.jpg (120.78 KiB) 29046 mal betrachtet
Märklin Walze_2.jpg
Märklin Walze_2.jpg (120.78 KiB) 29046 mal betrachtet
Märklin Walze_1.jpg
Märklin Walze_1.jpg (166.51 KiB) 29046 mal betrachtet
Märklin Walze_1.jpg
Märklin Walze_1.jpg (166.51 KiB) 29046 mal betrachtet
Märklin Walze.jpg
Märklin Walze.jpg (175.86 KiB) 29046 mal betrachtet
Märklin Walze.jpg
Märklin Walze.jpg (175.86 KiB) 29046 mal betrachtet

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Kosmos 101

Re:

Beitrag von Kosmos 101 » 05.07.2010, 10:43

Heinz@ hat geschrieben:Hallo,

auch ich hatte ein TRIX-Metallbaukasten in meiner Kindheit. Es existieren aber nur noch einige Schrauben, leider.
Ein Märklin-Metallbaukasten ist noch vollzählig vorhanden aus dem Ende der 80er Jahre.
Bei Interesse kann ich ja mal Bilder einstellen.

Gruß
Heinz

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Re: Metallbaukästen

Beitrag von 65' Mustang » 20.11.2011, 17:28

Hallo Zusammen,

ich habe beim durchstölbern dieses Forums diesen Thread enddeckt. Ich besitze mehrere Märklin Metallbaukästen und Motoren. Darunter der große Tieflöffelbagger (10900). Angefangen hat diese Leidenschaft als ich im kindesalter den Grundkasten B zu Weihnachten geschenkt bekommen habe. Es ist schon traurig, dass Märklin keine Metallbaukästen mehr anbietet (bis auf seltene Sonderkästen die aber nicht mehr bei Märklin hergestellt werden).
Meiner Meinung nach sind die Baukästen pädagogisch sehr wertvoll. Wer sich einmal an ein komplexes Projekt gewagt hat, weis wovon ich rede...

Wenn jemand Fragen hat.....

Gruß
Andreas

Norbert
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Re: Metallbaukästen

Beitrag von Norbert » 15.03.2012, 14:06

Hallo zusammen,

dieses Forum habe ich gefunden, weil ich nach dem Einführungsjahr des Märklin-Klett Metallbaukastens gesucht hatte.

Wie es scheint, gibt es hier nicht viele, denen der Metallbaukasten – oder wie man früher häufig auch sagte „der Stabilbaukasten“ – etwas sagt. Deshalb einige Worte dazu.

Der Metallbaukasten verdankt seinen Ursprung dem Engländer Frank Hornby, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Konstruktionssystem mit gelochten Blechstreifen und Schrauben schuf. Dieses, zunächst für seine Kinder gedachte System ließ er patentieren und brachte es zunächst unter dem Namen „Mecanics Made Easy“, bald darauf in „Meccano“ umbenannt, auf den Markt.

Etwa zur gleichen Zeit brachte Franz Walther seinen „Walthers Stabil“ in Deutschland auf den Markt.

Märklin war zunächst Vertriebspartner von Meccano für D und F, ehe es 1917 die Rechte von der Deutschen Reichsregierung erwarb, die diese zu Beginn des 1.WK konfisziert hatte. Nach dem Krieg führte nahm Märklin die Produktion in eigener Regie auf und vermarktete sie unter dem Namen „Märklin Metallbaukasten.

Mehr darüber auf:
http://home.arcor.de/stabil_baukasten_m ... peri0.html

In Deutschland hatte der MBK seine Blütezeit ab Ende der 1920er Jahre bis zum Beginn des Krieges. In dieser Zeit wetteiferten vor allem Walthers und Märklin um die Gunst der bastelfreudigen Jugend mit neu eingeführten Bauteilen und speziellen Kästen. Auch Märklins Übergang von schwarz brünierten zu farbig lackierten Metallteilen gehört zu dieser Strategie.

Nach dem Krieg erlebte der MBK in Westdeutschland noch einmal eine kurze Renaissance, die aber bereits Mitte der 1950er in einen fast 50 Jahre währenden Abstieg mündete, der 1999 durch die Aufgabe dieses Geschäftsfeldes durch Märklin besonders markiert wurde. Zu lange hatte man sich auf alte Konzepte verlassen und der Einführung von Kunststoff-Bausystemen wie Lego oder Fischertechnik tatenlos zugesehen.

Heute führt der MBK ein Nischendasein und begeistert vorwiegend ältere Enthusiasten, die sich nach ihrem Ausscheiden aus dem Berufsleben ihres Spielzeugs aus Jugendtagen erinnern.

In D gibt es einen „Freundeskreis Metallbaukasten“, eine zwanglose Interessengemeinschaft von Liebhabern, Sammlern und Konstrukteuren. Eine 2001 gegründete Mailing-Liste zum Austausch von Erfahrungen und zur Vorstellung eigener Aktivitäten hat etwa 300 Mitglieder aus D und den angrenzenden Ländern. Seit 2002 gibt es jährlich ein Treffen an wechselnden Orten, wo sich Konstrukteure und Sammler austauschen und ihre Modelle und Sammlerstücke vorstellen. Das diesjährige Treffen wird vom 04. – 07. Oktober im Technikmuseum Speyer unter den Augen der Öffentlichkeit stattfinden.

Wer sich für MBK-Konstruktionen interessiert, findet viele Beispiele auf der Magix-Seite
http://www.magix-online.com/de/magix-on ... h=standard

Im Gegensatz zu D hat der Meccano-MBK im englischsprachigen Raum und sogar in F eine weitaus größere Resonanz. Es gibt weltweit viele lokale Vereinigungen, die in der Regel einmal jährlich eine Veranstaltung organisieren.

Hier die umfangreichste Website zu diesem Thema
http://www.nzmeccano.com/index.php

Soviel zum Metallbaukasten.

Warum ich das schrieb? Wir vom Freundeskreis freuen uns über jede(n) neue(n) „Schrauber(in)“, weil nur auf diesem Wege Erfahrungen mit diesem faszinierenden Konstruktionssystem weitergegeben werden können und weil auf diese Weise nette Menschen mit den unterschiedlichsten beruflichen Hintergründen (die meisten aus nichttechnischen Feldern) zusammenkommen und sich austauschen können.

Beste Grüße

Norbert

P.S.: Anbei drei Beispiele aus meiner Modellpalette
Dateianhänge
IMG_6542A.JPG
Einige Kleinmodelle zum Anfassen und Ausprobieren durch Besucher und ihre Kinder.
IMG_6542A.JPG (87.61 KiB) 27160 mal betrachtet
IMG_6542A.JPG
Einige Kleinmodelle zum Anfassen und Ausprobieren durch Besucher und ihre Kinder.
IMG_6542A.JPG (87.61 KiB) 27160 mal betrachtet
IMG_6523A.JPG
Unkonventioneller Winkeltrieb.
IMG_6523A.JPG (70.26 KiB) 27160 mal betrachtet
IMG_6523A.JPG
Unkonventioneller Winkeltrieb.
IMG_6523A.JPG (70.26 KiB) 27160 mal betrachtet
HK II 09-05-02 Gesamtansicht W.jpg
"Hulett-Ore-Unloader"; amerikanischer Erzentladekran, wie sie bis 1990 an den Großen Seen im Einsatz waren.
HK II 09-05-02 Gesamtansicht W.jpg (247.12 KiB) 27160 mal betrachtet
HK II 09-05-02 Gesamtansicht W.jpg
"Hulett-Ore-Unloader"; amerikanischer Erzentladekran, wie sie bis 1990 an den Großen Seen im Einsatz waren.
HK II 09-05-02 Gesamtansicht W.jpg (247.12 KiB) 27160 mal betrachtet
2010-01-08 RB Schaufelradsatz 02 B Kopie.jpg
Schaufelrad mit exzentergesteuerten Schaufeln für einen Radschleppdampfer, wie sie bis 1965 auf dem Rhein fuhren.
2010-01-08 RB Schaufelradsatz 02 B Kopie.jpg (59.02 KiB) 27160 mal betrachtet
2010-01-08 RB Schaufelradsatz 02 B Kopie.jpg
Schaufelrad mit exzentergesteuerten Schaufeln für einen Radschleppdampfer, wie sie bis 1965 auf dem Rhein fuhren.
2010-01-08 RB Schaufelradsatz 02 B Kopie.jpg (59.02 KiB) 27160 mal betrachtet
Lokomobile re.jpg
Lokomobile aus schwarz brünierten Metallbaukastenteilen.
Lokomobile re.jpg (72.28 KiB) 27160 mal betrachtet
Lokomobile re.jpg
Lokomobile aus schwarz brünierten Metallbaukastenteilen.
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Ich habe schon mehr vergessen, als du je gewußt hast (Bob Dylan)

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kasimir99

Re: Metallbaukästen

Beitrag von kasimir99 » 15.06.2012, 00:37

Wie stabil sind diese Bauteile eigentlich? Kann man damit neben Spielzeugmodellen auch Konstruktionen wie kleine Hebebühnen basteln, die 70 oder 80 kg anheben, ohne einzuknicken?

buedes
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Re: Metallbaukästen

Beitrag von buedes » 06.09.2012, 22:16

Hallo Kasimir,

zumindest was Märklin betrifft, kann ich sagen: Die Teile bestehen aus 1mm dickem Stahl und sind in sich schon sehr stabil. Statisch kluge Baukonstruktion vorausgesetzt - d.h. Verwendung von Winkelprofilen, Dreiecksverstrebungen usw. - kann man die Konstrukte durchaus auch im Zentner- Bereich belasten.

Gruß, Horst

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JeanLuc7
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Re: Metallbaukästen

Beitrag von JeanLuc7 » 13.09.2016, 15:56

Salut Bastelfreunde,

Die Bilder hier machen mir gerade richtig viel Appetit aufs Schrauben. Denn nachdem wir gerade das Haus meiner Eltern ausgeräumt haben (verkauft, da Mutter seit Jahren im Seniorenheim), bin ich wieder auf meine alten Metallbaukastensammlung gestoßen - Märklin bis zum Baukasten 1014 mit etlichen hinzu gekauften Spezialteilen. Trotz ihres Alters von mehr als 40 Jahren sind die Teile noch gut in Schuss. Und wie das so ist, wenn man inzwischen mehr Taschengeld hat als damals als 8-10-Jähriger: ebay hatte die fehlenden Teile zur Komplettierung der Serie gerade da: ein Zusatzkasten 1034, ein großer Motor und (sicherheitshalber) ein Zusatzkasten 1032 mit den Elektrosachen drin und vor allem einem vollständigen Handbuch. Meines aus den 70ern sieht sehr zerfleddert aus und ist auch nicht mehr vollständig.

Jetzt freue ich mich auf große und schwere Post, und dann werde ich mir wahrscheinlich den Gabelstapler aus dem Anleitungsbuch vornehmen. Damit hatte ich schon einmal begonnen, als ich 14 war, aber damals fehlten an allen Ecken und Enden Teile, weswegen das Projekt nie wirklich fertig wurde. Aber diesmal wird es klappen. Und dann schauen wir mal, ob sich nicht auch zwischen Elektronik und Metallbaukasten eine Brücke schaffen lässt.

Es grüßt
JL7/Frank

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Re: Metallbaukästen

Beitrag von mjwolf » 13.09.2016, 17:47

JeanLuc7 hat geschrieben:Salut Bastelfreunde,

Die Bilder hier machen mir gerade richtig viel Appetit aufs Schrauben. Denn nachdem wir gerade das Haus meiner Eltern ausgeräumt haben (verkauft, da Mutter seit Jahren im Seniorenheim), bin ich wieder auf meine alten Metallbaukastensammlung gestoßen - Märklin bis zum Baukasten 1014 mit etlichen hinzu gekauften Spezialteilen. Trotz ihres Alters von mehr als 40 Jahren sind die Teile noch gut in Schuss. Und wie das so ist, wenn man inzwischen mehr Taschengeld hat als damals als 8-10-Jähriger: ebay hatte die fehlenden Teile zur Komplettierung der Serie gerade da: ein Zusatzkasten 1034, ein großer Motor und (sicherheitshalber) ein Zusatzkasten 1032 mit den Elektrosachen drin und vor allem einem vollständigen Handbuch. Meines aus den 70ern sieht sehr zerfleddert aus und ist auch nicht mehr vollständig.

Jetzt freue ich mich auf große und schwere Post, und dann werde ich mir wahrscheinlich den Gabelstapler aus dem Anleitungsbuch vornehmen. Damit hatte ich schon einmal begonnen, als ich 14 war, aber damals fehlten an allen Ecken und Enden Teile, weswegen das Projekt nie wirklich fertig wurde. Aber diesmal wird es klappen. Und dann schauen wir mal, ob sich nicht auch zwischen Elektronik und Metallbaukasten eine Brücke schaffen lässt.

Es grüßt
JL7/Frank
Hiho Frank,

schön, dass ich nicht der einzige bin, der 2016 vom Metallbaukastenvirus neu/wieder_neu befallen wurde ;)
Bei mir ist's allerdings eitech, nicht Märklin... und mit knapp 40 Kästen komme ich jetzt so langsam in die Dimensionen, dass man auch wirklich gute Modelle damit basteln kann so man denn Zeit hat :-) Interessieren würde mich zB brennend, ob und wenn ja wie "verzerrt" das Meccano-Megamodell schlechthin, der große Portalkran, aussieht, wenn man ihn mit eitech-Teilen baut. Dazu fehlt mir nur noch die Anleitung, bin aber schon am Fischen in der Bucht.

VG
Martin

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Re: Metallbaukästen

Beitrag von JeanLuc7 » 13.10.2016, 19:51

Salut Bastelfreunde,

nachdem ich aus der Bucht noch ein "wenig" Zusatzmaterial beschafft habe, ging es in dieser Woche los - mein erstes Projekt nach 35 Jahren. Ich habe mir, wie schon oben erwähnt, den Gabelstapler vorgenommen. Seinerzeit bin ich wegen fehlender Teile an diesem Modell gescheitert - es musste viel anders konstruiert werden, und der kleine Motor war dann letztlich auch noch zu schwach. Jetzt ist er fertig.

Das ganze hat allerdings einen anderen Schwierigkeitsgrad als Lego Technic, wo man letztlich Schritt-für-Schritt-Anleitungen geboten bekommt und wenig falsch machen kann. Die Märklin-Anleitungen sind für meine Begriffe unvollständig - wichtige Ansichten fehlen oder sind dank der Schwarz-Weiß-Grafiken schwer zu erkennen. Da hilft dann gute Kenntnis der Bauteile und vor allem ein gutes 3D-Vorstellungsvermögen. Und manchmal muss man eben auch Teile einfach wieder auseinander nehmen, weil man etwas falsch gemacht hat.

Dann kam der große Moment - der erste Test des Getriebes und vor allem der wackeligen Schalthebel, mit denen man die Funktionen "Fahren" und "Heben/Senken" schalten kann. Damals konnte ich diesen Teil der Anleitung wegen fehlender Teile nicht nachbauen - und diesmal musste ich feststellen, dass es so, wie es im Anleitungsbuch steht, nicht wirklich gut funktioniert. Da wird versucht, über Wellen und Kupplungsmuffen eine Hebelbewegung auf eine Kupplung zu übertragen. Aber zwischendurch geht durch Befestigungen und biegsame Teile so viel Auslenkung verloren, dass man verzweifelt, wenn man das Modell jemanden vorführen möchte.

Also habe ich mich daran gemacht, die Hebelschaltung neu zu konstruieren. Ich habe die Umschaltung vom Fahrersitz daher nach hinten verlegt und dabei gleichzeitig auch die Klappe verkleinert, die ja nun offenstehen muss und daher nicht bis zum Boden reichen sollte. Und damit hatte ich den gewünschten Erfolg - jetzt kann man per Hebel heben und senken bzw. vor- und rückwärts fahren. Und dank des stärkeren Motors geht das auch tatsächlich.

Es folgen noch ein paar Bilder - und dann steige ich ein ins nächste Projekt. Ich möchte gerne einen DIN-A3-Plotter mit wechselbaren Stiften bauen, der HP/GL versteht. Klar, das wird natürlich ein Kombiprojekt zwischen Märklin Metall und Philips Elektronik (und den ganzen Mikrocontroller-Erweiterungen, die wir inzwischen entworfen haben). Ich bin sehr gespannt, wie präzise das ganze hinzubekommen ist. Vor ein paar Jahren habe ich so etwas mal (in vereinfachter Form) für LEGO Technic gebaut - da hapert es natürlich dank der Biegsamkeit der Bauteile erheblich an der Präzision. Hier - mit ein paar Gewindestangen als Zusatzbauteil - sehe ich größere Chancen.

Es grüßt herzlich

JL7/Frank
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Lastarm ausgefahren
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Die neue hintere Klappe, hinter der sich die Hebel für die Kupplungen befinden
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Die neukonstruierte Schaltung mit Hebeln nach hinten, Ansicht 1
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Die neukonstruierte Schaltung mit Hebeln nach hinten, Ansicht 1
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Die neukonstruierte Schaltung mit Hebeln nach hinten, Ansicht 1
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Die neukonstruierte Schaltung mit Hebeln nach hinten, Ansicht 1
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Re: Metallbaukästen

Beitrag von pingi66 » 16.11.2016, 06:50

Hallo Frank,

zur Zeit ist leider nichts los in der Philips-EE-Abteilung, da bin ich beim Durchstöbern des Forums auf diese Rubrik gestoßen. Ich muss sagen:

"Das ist ja der Hammer!"

Dein Gabelstabler ist Dir super gelungen und schade, dass man nur erahnen kann, wie er tatsächlich funktioniert. Aber allein Deine Bilder lassen bereits der Phantasie ihren freien Lauf. :D

Selber besitze ich keinen Metallbaukasten, bin aber am Überlegen, mir etwas davon zuzulegen. Wir haben ja hier im Forum gut bestückte Verkäufer :lol: Werde es aber wahrscheinlich nicht mehr angehen. Leider lassen sehstärke und Feinmotorik immer mehr nach. :D

Auch die von Norbert ausgestellten Modelle sind absolut faszinierend. Wieviele Arbeitsstunden wohl da drinstecken? Echt der Hammer!

Liebe Grüße
Sven

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Re: Metallbaukästen

Beitrag von JeanLuc7 » 16.11.2016, 20:05

Hi Sven (und alle),

ja, ich hab mich ein wenig auf Abwege begeben. Der Gabelstapler ist klasse, aber ich muss natürlich ehrlicherweise sagen, dass es sich dabei um ein Modell aus einem Märklin-Bastelbuch handelt - die eigentliche Leistung besteht darin, die unübersichtlichen Schwarz-Weiß-Umrisszeichnungen zu interpretieren und das Ganze in 3D erstehen zu lassen. Und richtig - es fließt viel mehr Zeit hinein als in ein MW-Radio samt Abgleich.

Aber man kann es natürlich erahnen - mein Plan war nie, einfach nur nachzubauen. Und der bereits erwähnte Plotter macht daher inzwischen deutliche Fortschritte. Die Mechanik ist größtenteils fertig - jetzt kommt der spannende Teil, wo es an die Elektronik geht. Ich habe hier ein 7"-Touchscreen-Display, auf dem man nachher zeichnen können soll - und der Plotter druckt das dann auf DIN-A3. Sogar Texte in verschiedenen Größen werden möglich sein. Und auch eine Farbauswahl - vier Stifte sind möglich. Dazu bekommen die Motoren jeweils einen eigenen Mikrocontroller, und eine zentrale Einheit steuert dann diese Mikrocontroller und das Display (auf SWL-Basis, eine Eigenentwicklung aus dem EE-Forum ein paar Zeilen weiter oben). Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg, denn die Software will ja auch noch geschrieben werden. Und was erst einmal einfach aussieht, wird komplizioert, wenn man anfängt, Kreise zu drucken. Dann müssen zwei Motoren in x- und y-Richtung gemeinsam laufen, aber eben nicht mit voller Energie, sondern mit sinusförmigen Bewegungsverlauf - ich hab noch keine Ahnung, wie ich das umsetze.

Anbei schon einmal ein paar Bilder vom Rohbau, also nur der Mechanik. Generell finde ich diese Metallbaukästen schon sehr spannend - man begreift Mechanik und deren Spezialitäten wie Hebelwirkung, Kraft-Ansatzpunkte, Getriebe usw. spielend - und durch jede Menge Fehler. Ich schätze, ich habe (mangels Anleitung, ist ja eine reine Kopfkonstruktion) fast jedes Teil des Plotters mindestens dreimal gebaut, bis es funktionierte. Wo machen eigentlich heute Maschinenbauingenieure ihre ersten Gehversuche? Metallbaukästen sind ja ungefähr gleichzeitig mit den Elektronikkästen vom Markt verschwunden. Und in meiner (auch weiteren) Umgebung bin ich definitv der Einzige, der sich mit diesen schönen Spielzeugen beschäftigt.

Es grüßt herzlich

Frank/JL7
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Ansicht des Laufwagens von oben
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Ansicht des Laufwagens von oben
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Schreibstifhalterung (der Plotterstift fehlt noch)
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Schreibstifhalterung (der Plotterstift fehlt noch)
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Die Halterung der Plotterstifte samt Motorantrieb zur Auswahl des Stifts
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Die Halterung der Plotterstifte samt Motorantrieb zur Auswahl des Stifts
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Antrieb des Längsvorschubs, der auf zwei Gewindestangen arbeitet
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Antrieb des Längsvorschubs, der auf zwei Gewindestangen arbeitet
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Antrieb der Stiftpositionierung, also "Stift unten" und "Stift oben"
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Antrieb der Stiftpositionierung, also "Stift unten" und "Stift oben"
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Antrieb und Verkettung der Papierhalterung, die sich ein Stück weit heben oder senken lässt.
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Antrieb und Verkettung der Papierhalterung, die sich ein Stück weit heben oder senken lässt.
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Getriebe des Antriebs der Papierhalterung - hier ist viel Kraft vonnöten.
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Getriebe des Antriebs der Papierhalterung - hier ist viel Kraft vonnöten.
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Re: Metallbaukästen

Beitrag von pingi66 » 16.11.2016, 22:38

Hallo Frank,

da komme ich jetzt aus dem Staunen gar nicht mehr raus!

Klar, etwas eigenes zu erschaffen ist schon was besonderes, sei es nun eine Elektronik, eine Mechanik, eine Software oder was auch immer. Aber dass Du hier diese verschiedenen Disziplinen miteinander verknüpfst, das muss ich einfach als "genial" bezeichnen. Und dieser Wortstamm liegt ja auch im "Ingenieur", was man hier auch mal wieder ruhig erwähnen darf.

Deine (wie immer gestochen scharfe) Bilder können nur annähernd zeigen, welch ein Aufwand hinter Deinem Projekt steckt und vor allem noch stecken wird. Dass Du bei manchen Aufgaben noch gar nicht weißt, wie Du sie realisieren sollst, ist doch völlig verständlich. Aber das wird sich ergeben.

Jedenfalls sollte uns allen Dein Projekt mal wieder vor Augen halten, wieviel Knowhow von unzähligen schlauen Köpfen in den von uns als selbstverständlich angesehenen Geräten steckt. Dann wird auch das Zeichnen eines Kreises zu einem echten Erlebnis.

Ich freue mich jedenfalls schon auf weitere Berichte über den Fortschritt Deines Projektes!

Beste Grüße
Sven

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Re: Metallbaukästen

Beitrag von mjwolf » 19.11.2016, 12:43

Hi Frank,

wie realisierst Du die Positionierung - über die Kette (unwahrscheinlich) oder über die Gewindestange?
Sehe zumindest ich aus den Bildern irgendwie nicht genau heraus...

VG
Martin

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Re: Metallbaukästen

Beitrag von JeanLuc7 » 19.11.2016, 16:17

Salut Martin,

die Kette bewegt nur die Papierhalterung - die wird leicht gehoben und abgesenkt, damit man das Papier einfädeln kann und es trotzdem nachher nicht wegrutscht. Alle Bewegungen des Stifts sind über insgesamt vier Gewindestanden M4 realisiert - zwei für x und y, eine für das Heben und Senken des Stifts und eine vierte zur Stiftauswahl.

Grüße, JL7/Frank

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Re: Metallbaukästen

Beitrag von JeanLuc7 » 29.12.2016, 14:33

Saluit Metallbastefreunde,

vor und über Weihnachten habe ich mir Zeit genommen für eins der Märklin-Riesenmodelle - jene, die man als Kind einfach toll fand, die aber immer unerschwinglich blieben, weil man dafür alle noch fehlenden Zusatzkästen benötigte. Nun, das ist ja inzwischen lösbar, und so entstand der "Riesen-Schwimmkran". Es ist aufbautechnisch nicht sehr schwierig, wenn man Erfahrung mit Märklin-Baukästen hat. Es sind auch viele Abbildungen vorhanden, deren genaues Studium die offenen Fragen nach einer Weile schließen kann - wenn man zusätzlich darauf vertraut, das die jeweils andere, nicht sichtbare Seite höchstwahrscheinlich symmetrisch gebaut sein dürfte.

Das Modell wird manuell angetrieben durch insgesamt 6 Kurbeln und zwei Schieber und sehr viel Transmissionsschnur - es macht aber tatsächlich auch einiges her, weil es danach richtig funktioniert und auch durchaus einige Lasten tragen kann, ohne gleich zu verbiegen oder umzukippen. Man kann die drei Lasthaken getrennt voneinander heben und senken. Der große Ausleger kann zusammen mit dem Kontergewicht weiter nach außen oder innen bewegt werden. Und eine Laufkatze sorgt dafür, dass der Haken mit dem Zahnrad als Beispiellast nach vorn und hinten bewegt werden kann.

Man merkt beim Bauen schnell, dass Märklin hier am Rande der Ausstattungsmöglichkeiten agiert - Schrauben werden eingespart, wo immer es geht, größere Flachbänder werden teilweise durch Verbindungen kleinerer Varianten erzielt, weil eben bereits die Maximalzahl der vorhandenen Teile anderswo gebraucht wurde. Da ich nun eine Reihe zusätzlicher Teile hatte, konnte ich hier aus dem Vollen schöpfen und auch einige Zusatzteile nutzen, die in den damaligen Kästen gar nicht vorkommen - z.B. 13-Loch-Winkelträger, die im Modell aus 11er und 7er Träger zusammengesetzt sind. Heute stellt die Firma Metallus diese Teile her, und sie werden hin und wieder auch auf ebay angeboten.

Weitere Änderungen gegenüber dem Original:
- andere Verkleidungsplatten für den Schiffsboden, die die Verkleidung einfacher machen als jene mit Trapezplatten.
- Die aus Führungsbügeln hergestellten Lasthaken wurden durch Originale ersetzt - sieht einfach besser aus
- Der Schiffsboden hat noch eine Geländerumsäumung bekommen
- kleinere Änderungen am Schiffsboden zugusten höherer Stabilität

Die Bauzeit betrug ungefähr 30 Stunden, wobei ein großer Teil der Zeit auf das intensive Studium der Bilder mit einer Lupe entfiel. Im Hintergrund kann man den Plotter sehen, dessen Betriebssoftware nach wie vor in Arbeit ist.

Es grüßt herzlich
JL7/Frank
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Re: Metallbaukästen

Beitrag von pingi66 » 30.12.2016, 16:14

Hallo Frank,

Dein "Riesenmodell" ist wirklich krass! Dazu habe ich mal eine nicht ganz so geniale Frage:

"Wie schwer ist denn dieses Riesenmodell, so ungefähr jedenfalls?"


Und natürlich bin ich schon ganz gespannt auf Deinen Plotter, freue mich auf weitere Berichte über den Projektfortschritt!


Grüße
Sven

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Re: Metallbaukästen

Beitrag von JeanLuc7 » 02.01.2017, 22:51

Ein schönes Neues Jahr Euch allen!

Gar nicht so einfach, das Riesenteil zu wiegen - es sind ungefähr 12kg.

Viele Grüße
Frank

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Re: Metallbaukästen

Beitrag von pingi66 » 02.01.2017, 23:07

Auch von mir ein frohes Neues Jahr ins Forum!


Unglaublich, finde ich, sind hier zwei Sachen:

1. was das Teil wiegt und

2. dass Du das wirklich gewogen hast...


Na gut! Aber wer Dich fragt, muss eben immer mit einer Antwort rechnen :o


Freue mich auf Deine Fortschrittsberichte vom Plotter!

Grüße
Sven

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Re: Metallbaukästen

Beitrag von DrEmmettBrown » 22.01.2017, 08:26

Nicht schlecht.....wo ich grade deinen Schwimmkran sehe......da muss ich mir mit etwas Phantasie an einen Roboterarm denken !!
Meine nur....mit ein paar Gelenken, Servos und nen Microcontroler währe es denkbar...vieleicht währe es ja ein Projekt wert !!!

LG Emmett
:lol: Er funktioniert!!... er funktioniert! Endlich hab ich was erfunden, das funktioniert! "Und wie das Ding funktioniert! :lol:

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Re: Metallbaukästen

Beitrag von JeanLuc7 » 22.01.2017, 16:58

Salut Emmett,

als Erfinder des Flux-Kompensators sollte Dir so eine Roboterfunktion ja nicht schwer fallen ;-)

Aber im Ernst: Ich versuche mich ja gerade an dem Bau eines Plotters (siehe oben), der "nur" 5 Motoren hat. Abgesehen davon, dass schon zweidimensionale Berwegungen durchaus aufwändig sein können (ich arbeite gerade an der dritten Variante der x-y-Steuerung für Kreise), hängt es bei Märklin oftmals auch an der Präzision. Zahnräder haben relativ grobe Rasterungen, und bedingt durch das Achsspiel (erheblich: 0,3mm Differenz zwischen Achse und Bohrung!) läuft alles mit sehr viel Toleranzen und manchmal auch schwergängig. Die Ausladung des Kranarms wird beispielsweise über ein Zahlnrad mit 95 Zähnen gelöst, das von einer Schnecke angetrieben wird. Wenn die Auslenkung zu groß wird, springt das Rad schon einmal zähneweise über, und es erfordert auch einige Kraft. Sowas ist bei dem Handbetrieb mit Kurbeln nicht schlimm, aber ein elektrischer Antrieb kommt mit sowas nur schwer klar. Nicht umsonst ist ausgerechnet der Schwimmkran rein manuell zu bedienen, während die Märklin-Ingenieure ansonsten so ziemlich jedes größere Modell mit Motorkraft versehen haben.

Zudem müsste man eine Reihe von Sensoren vorsehen, mit denen die exakte Position vermessen wird. Bei meinem Plotter übernehmen das Rundenzähler, die den Metallbaukästem beilagen - nichts anderes als ein Stator und ein achtpoliger-Kollektor, dessen Felder mit Draht verbunden werden. Bei einfachen Umdrehungen klappt das noch gut, aber mit den oben genannten Toleranzen und daraus resultierenden Effekten wird es schon schwierig.

Kurz: wenn man Robotik spielend erfahren will, sollte man nach meiner Einschätzung auf Lego Mindstorms oder auf Fischer-Technik ausweichen. Beide bieten heutzutage viel präzisere Modelle. Fischer konnte das ja schon immer, und Lego setzt hier voll auf die "Technic"-Technik, die mit "normalem" Brick-Lego ja auch nicht mehr so viel zu tun hat. Vielleicht ist das auch der Grund, warum letztlich Märklin die Baukästen eingestellt hat. Während Fischer die Integration von Elektronik spielend gelungen ist und sogar der Übergang zum Computer möglich wurde, war man mit rein mechanischen Bausätzen im Hintertreffen. Die zuletzt erschienenen Themenbaukästen (Raddampfer, Eiffelturm, Dampflokomotive) zielten denn auch auf das erwachsene Publikum.

Es grüßt herzlich
JL7/Frank

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Re: Metallbaukästen

Beitrag von DrEmmettBrown » 22.01.2017, 21:48

Hallo.....das Problem an diesen Baukästen sind die zu Hohen Toleranzmaße, die ein genaues bauen nur erschweren aber da kann man abhilfe schafen....erweitere den Baukasten doch um einige Kunstoffzahnräder Schnecken etc. die sind langlebig, genau gefertigt und die brauchst du nicht zu schmieren, die Messing zahnräder können schnell abnutzen wenn die nicht geschmiert werden, das ist auch ein grund warum die Tolleranzen so hoch werden. Es gibt auch schon kleine Servomotoren mit einem Axial,Winkel oder Linealgetriebe die ernorme kraft auf bringen können und Teuer sind die auch nicht.Zum Microcontroller kann ich dir zum anfang eines der Arduino Kit´s empfehlen die Kit´s sind nicht all zu teuer und sehr benutzer freundlich, vieleicht ist das was für dich, kannt dich ja mal infomieren. Ich denke die Märklin Baukästen sind nur für den Konstruktionsbau ausgelegt gewesen mit der Elektro technik haben die nur eins drauf setzten wollen.

Zu mir.....ich komme Beruflich aus dem Maschienen,Anlagen und Vorichtungsbau ich kämpfe jeden Tag mit sowas :lol: (Betriebstechnik). Nen Industrie Roboterarm habe ich schon aus einander gepflückt und auch wieder zusammen bekommen.
Wenn du mal Hilfe brauchst oder ein paar Tips oder Tricks brauchst frag mich einfach (dafür ist das Forum ja da )

Momentan gilt mein Privates Interesse der Chemie.......mir fehlen immer noch ein paar Chemiekalien, hat jemand ne ahnung wie lange so eine Bstellung bei SKUS Lehrmittel dauert, warte schon seit 3 Wochen ???

LG euer Emmett
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Re: Metallbaukästen

Beitrag von JeanLuc7 » 23.01.2017, 11:26

Salut Emmett,

wahrscheinlich kann man mit Kunststoffersatz tatsächlich einiges an Präzision herausholen - trotzdem würde ich im Hinblick auf Robotik wohl eher zu Lego greifen, weil man dort schon eine Menge passender Sensoren findet. Es gibt da einen amerikanischen Hersteller, der sogar Gyros anbietet - ich habe vor Jahren mal einen Mini-Segway gebaut, mit dem man immer noch Kinder verblüffen kann, weil er eingeschaltet tatsächlich auf zwei Rädern stehen und sogar fahren kann, ohne umzukippen. Aber mal schauen - ich habe noch eine Menge Metallteile übrig, warum also nicht einmal etwas bauen, was es so noch nicht gab.

Was die Mikrocontroller betrifft, bin ich nicht so ganz unerfahren. Ich programmiere dabei die ATMegas direkt (also ohne den Weg über das Arduino-Frontend), das bisher größte Projekt findest Du hier. Diese Displaysteuerung wird auch beim Plotter zum Einsatz kommen und dort über SPI vier ATMega 328 ansteuern, die dann über H-Brücken die Motoren steuern. Derzeit arbeite ich an den Einzelsteuerungen; am Wochenende wurde die letzte Platine geätzt und gebohrt. Das Projekt wird sich aber sicher noch ein paar Monate hinziehen.

Viele Grüße
Frank/JL7

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Re: Metallbaukästen

Beitrag von mjwolf » 24.01.2017, 11:25

DrEmmettBrown hat geschrieben:
22.01.2017, 21:48
das Problem an diesen Baukästen sind die zu Hohen Toleranzmaße, die ein genaues bauen nur erschweren aber da kann man abhilfe schafen....erweitere den Baukasten doch um einige Kunstoffzahnräder Schnecken etc. die sind langlebig, genau gefertigt und die brauchst du nicht zu schmieren, die Messing zahnräder können schnell abnutzen wenn die nicht geschmiert werden, das ist auch ein grund warum die Toleranzen so hoch werden.
Howdy,

genauer vielleicht - aber auch widerstandsfähiger?
Bei mir war nämlich genau das der Grund, warum ich mich zusätzlich zu Fischertechnik/Lego/Plastik-Experimentierkastenbauteilen dann letztendlich doch entschieden habe, auch Metallbaukästen zu betrachten: Weil die Teile dort größere Belastungen vertragen und bei Überlast eher verkeilen als "springen"... Fand ich irgendwie realistischer. Es bricht auch nichts ab oder verformt sich plastisch...

Natürlich sind Baukästen, d.h. Spielzeuge, immer besonders "robust" (d.h., zumindest bei dem Preis, ungenau). Allerdings kann man ja mit einer kleinen Drehmaschine sich auch hochwertige einzelne Zahnräder selbst herstellen und damit die Metallbaukastenmodelle da ergänzen, wo es nötig ist. Wenn es einem auf die Modelle ankommt, natürlich; Modellbaukastenpuristen wollen ja auch nur mit den Originalteilen auskommen...

VG
Martin

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Re: Metallbaukästen

Beitrag von JeanLuc7 » 24.01.2017, 12:40

Salut,

mit dem Hinweis auf die Stabilität hast Du natürlich recht. Zudem hat man beim Metallbaukasten meistens Möglichkeiten zum Nachjustieren - wenn bei Lego ein Zahnrad springt, dann muss man damit leben oder neu konstruieren.

Ich bin sicher kein Purist, solange die neuen Bauteile nicht den Charakter des Modells verändern. Ich finde heutige Lego-Käsetn mit einer Unzahl an Spezialteilen für nur einen Zweck auch durchaus grenzwertig, und ein ähnliches Gefühl habe ich auch schon bei den späteren Themenbaukästen von Märklin, wo es beispielsweise spezielle "Rauchkammertüren" gab (statt der 95mm-Platte, die es auch getan hätte) oder speziell geformten Bauteilen für eine Baggerschaufel, weil man aufs Biegen von Verkleidungsplatten verzichten wollte. Andererseits hat bspw. metallus gezeigt, welche sinnvollen Erweiterungen auch die Standardbauelemente erfahren können: andere Längen und Größen für Winkelträger beispielsweise. Ich nutze diese Teile gerne.

Ich habe inzwischen auf einigen der wenigen Metallbaukastenseiten gesehen, dass dort Motoren mit eingebautem Getriebe benutzt werden. Das ist für mich ein spannender Ansatz, tatsächlich mehr Modelle zu automatisieren, weil man dann nicht auch noch endlos neue, platzverbrauchende Getriebe einbauen muss. Mal schauen, was die Zeit so bringt.

Es grüßt herzlich
JL7/Frank

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Re: Metallbaukästen

Beitrag von DrEmmettBrown » 24.01.2017, 17:01

Ich glaube da habe ich den Frank zu neuen Ansätzen Motiviert......Kunstoffzahnräder schmieren sich von selbst ...sind verschleissfester als ungeschmierte Metallzahnräder,Kunstoffzahnräder haben vor und nachteile ebendso Metallzahnräder. Optimal ist es wenn metallzahnräder in einem Ölbad laufen. Öle und Fette sind für die meisten Kunstoffzahnräder nicht gut !!! Kunstoffzahnräder leiten keine Hitze oder nur sehr schlecht ..vorteil, kein Hitzeverzug. Nachteil direckte Thermische belastung ist nicht gut für kunstoffe.....naja Priesgünstig und leicht sind sie auch.Es gibt auch Kunstoffzahnräder mit einem Metallkern, habe aber leider bis jetzt nur Zahnräder in der Grösseren ausführung gesehen, da hat man die vorteile von metall und Kunstoff **Optimal** .......
:lol: Er funktioniert!!... er funktioniert! Endlich hab ich was erfunden, das funktioniert! "Und wie das Ding funktioniert! :lol:

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Re: Metallbaukästen

Beitrag von JeanLuc7 » 05.02.2017, 19:50

Salut Bastelfreunde,
"Heute krieje mer de Dampfmaschin. Also, wat is en Dampfmaschin? Da stelle mehr uns janz dumm. Und da sage mer so: En Dampfmaschin, dat is ene jroße schwarze Raum, der hat hinten un vorn e Loch. Dat eine Loch, dat is de Feuerung. Und dat andere Loch, dat krieje mer später."
Mein heimlicher Weihnachtswunsch, eine mit Esbit betriebene Dampfmaschine, blieb immer ein Traum, und inzwischen würde ich mich wohl eher für Sterlin-Motoren-Modelle begeistern. Aber Märklin hatte seinerzeit auch eine ganze Reihe von Dampfmaschinen zu bieten, manche davon sogar (elektrisch) funktionsfähigf. Dabei wurde gewöhnlich die Märklin-Spule zusammen mit dem Kollektor-Schalter benutzt, um zum rechten Zeitpunkt an einer Exzenterstange zu ziehen und daraus eine Drehbewegung abzuleiten. Ich dachte mir, man könne das ganze auch ein wenig modifizieren und gleich mit einer Handvoll Spulen beginnen. Auch Dampfmaschinen wurden ja mit mehreren Zylindern gebaut.

Das entstandene Modell nutzt vier Spulen nach dem Doppelkammerprinzip - sie ziehen also nicht nur, sondern schieben auch. Jeweils zwei Spulen arbeiten parallel, nach Dampfmaschinen-Maßstäben handelt es sich also um einen Zweizylinder. Die Spulen werden durch zwei Schalter und zwei Nocken an den Außenseiten der Schwungräder bei jeder halben Umdrehung aktiviert. Damit das mit dem Ziehen und Drücken auch wirklich klappt, bestehen die Pleuelstangen aus zwei Eisenkernen, die durch einen Messingkern miteinander verbunden sind. Der jeweils nähere Eisenkern wird angezogen - man muss das ganze nur sehr fein abgleichen, damit es sich nicht selbst bremst.

Diue Geschwindigkeit ist nicht überragend, aber für einen ersten Versuch bin ich recht zufrieden. Und nun folgen noch ein paar Bilder.

Einen schönen Sonntagabend wünscht

JL7/Frank
IMG_7308.JPG
Gesamtansicht, vorne rechts ist der eine Schalter am vorderen Schwungrad zu erkennen.
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Gesamtansicht, vorne rechts ist der eine Schalter am vorderen Schwungrad zu erkennen.
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IMG_7309.JPG
Ein Blick auf die Zylinder
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Ein Blick auf die Zylinder
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IMG_7310.JPG
Excenterstange und Kurbel
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Excenterstange und Kurbel
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IMG_7311.JPG
Zylinder von vorne. Das messingfarbene Rad ist nur Zierde.
IMG_7311.JPG (296.75 KiB) 13418 mal betrachtet
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Zylinder von vorne. Das messingfarbene Rad ist nur Zierde.
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IMG_7313.JPG
Ein Foto im Betriebszustand (Belichtungszeit: 1s)
IMG_7313.JPG (208.96 KiB) 13418 mal betrachtet
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Ein Foto im Betriebszustand (Belichtungszeit: 1s)
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Re: Metallbaukästen

Beitrag von pingi66 » 05.02.2017, 22:38

Hallo Frank,

das ist einfach grandios, was Du hier vorgestellt hast. Allein die Idee, solch eine Maschine zusammen zu schrauben, verdient schon den leider noch nie verliehenen Bastler-Nobelpreis!

Klasse sind auch wie immer bei Deinen Beiträgen die gestochen scharfen Fotos, selbst mit einer Belichtungszeit von 1 s.

Auch wenn ich mir wahrscheinlich nie solch Metall-Baukästen zulegen werde, so wird doch immer meine Faszination dafür bestehen bleiben. Deswegen freue ich schon jetzt auf weitere Entwicklungen von Dir!

Beste Grüße
Sven

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Re: Metallbaukästen

Beitrag von mjwolf » 06.02.2017, 13:43

Hey Frank,

sehr schönes Modell!
JeanLuc7 hat geschrieben:
05.02.2017, 19:50
Mein heimlicher Weihnachtswunsch, eine mit Esbit betriebene Dampfmaschine, blieb immer ein Traum, und inzwischen würde ich mich wohl eher für Sterlin-Motoren-Modelle begeistern. Aber Märklin hatte seinerzeit auch eine ganze Reihe von Dampfmaschinen zu bieten, manche davon sogar (elektrisch) funktionsfähigf. Dabei wurde gewöhnlich die Märklin-Spule zusammen mit dem Kollektor-Schalter benutzt, um zum rechten Zeitpunkt an einer Exzenterstange zu ziehen und daraus eine Drehbewegung abzuleiten.
Märklin hatte sogar 3 verschiedene Antriebe für seine Metallbaukästen im Programm: Zwei Federmotoren, mehrere Elektromotoren, und sogar einen echten Dampfantrieb! Letzterer ist schon recht selten zu finden; insbesondere die große Antriebskiste, die alle 3 davon enthielt, hab ich nur ein einziges Mal auf Bildern sehen können...
Mit dem Märklin-Dampfantrieb konnte man nicht nur Dampflokomotiven nachbauen, sondern auch festmontierte stehende Dampfmaschinen, der Antrieb war umbaubar.

Jetzt könnte man natürlich Deine "grosse" Dampfmaschine mit einem kleinen Märklin Dampfantrieb antreiben... ;-D

VG
Martin

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