Grundplatten (Lochplatten) nachbauen

alles was sich auf den ganzen Kasten oder eine Kastenserie bezieht

Moderator: suntri

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DL8MA-1
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Grundplatten (Lochplatten) nachbauen

Beitrag von DL8MA-1 »

Hallo,

die bei Winkler angebotenen Lochplatte ist leider etwas klein und hat nicht den originalen Lochabstand der bei dem Philips-System verwendet wird.

Hat schon jemand die "grossen" Lochplatten nachgebaut?

Welches Material ist da geeignet?

Hart-PVC, Macrolon, Acryl, Plexiglas, ... ?
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Re: Grundplatten (Lochplatten) nachbauen

Beitrag von Level5 »

PVC dürfte eine gute Wahl sein.
Die Original-Platten sind wohl auch aus PVC (kenne mich mit den Kunststoffen aber nicht so aus).

Plexiglas sieht zwar schön aus, ist jedoch auch kratzempfindlich.
Man sollte ein Material wählen, welches nicht zu spröde ist.
Die ersten Kästen bis einschliesslich der EE1000-Serie hatten sogar Platten aus Presstoff.
Jedenfalls dürfte das Anfertigen der Bohrungen viel Arbeit verursachen, wenn es einigermassen präzise sein soll.
Für die Aufbaufläche eines EE2000 wären 336 Bohrungen nötig :shock:
Gruss,
Matze

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DL8MA-1
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Re: Grundplatten (Lochplatten) nachbauen

Beitrag von DL8MA-1 »

hallo,
Level5 hat geschrieben:PVC dürfte eine gute Wahl sein.
Die Original-Platten sind wohl auch aus PVC (kenne mich mit den Kunststoffen aber nicht so aus).
wäre ein Versuch wert.
Plexiglas sieht zwar schön aus, ist jedoch auch kratzempfindlich.
die Befürchtung habe ich auch. Obwohl das sicherlich gut ausehen würde ;-)
Jedenfalls dürfte das Anfertigen der Bohrungen viel Arbeit verursachen, wenn es einigermassen präzise sein soll.
Für die Aufbaufläche eines EE2000 wären 336 Bohrungen nötig :shock:
Diesen Knackpunkt sehe ich auch. Ev. wär da eine CNC-gesteuerte Fräsmaschine hilfreich. Mit der könnte man die Löche sauber in Reihe automatisiert bohren (lassen.
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Peter
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Re: Grundplatten (Lochplatten) nachbauen

Beitrag von Peter »

Hallo Jürgen,
PHILIPS/Schuco EE Lochrasterplatten selber machen?
Nee ehrlich, was für ein Aufwand.
Das geht’s zu ebay und besorgst Dir die billigsten Grundkästen von Philips oder die kleinen Grundkästen von Schuco . Die will eh keiner haben, und sind deshalb immer billig. Und schon hast Du diverse Platten.
Da lohnt sich doch kein selber bauen. Es sei denn man hat zu viel Zeit, Geduld und das passende Werkzeug.
Von Hand bohren kann man ja vergessen, weil zu ungenau. Also muss es doch schon eine Werkzeugmaschine sein. Aber selbst dann ist der Aufwand meiner Meinung nach zu hoch.
Als billige Kästen laufen regelmäßig bei Ebay EE 2040 EE 2050 u.s.w.
Wenn Du´s noch billiger haben willst, nimmst Du die Grundkästen von Schuco. Da hast Du dann auch gleich noch ein paar andere Teile mit dabei.

mfg
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Re: Grundplatten (Lochplatten) nachbauen

Beitrag von suntri »

Ich hatte mal mit ca. 12 Jahren so ein "Lochboard" selber gebaut. Das muss doch gar nicht 100% genau sein.
Die Kunststoffplatten für den Nachbau vom EE-5 liegen bei mir schon im Keller. Da der Baukasten nicht mehr so einfach zu bekommen ist werde ich die Platte nachbauen. Der Vorteil von einem Nachbau ist auch, dass die Grösse je nach Bedarf gewählt werden kann. Auch dazu habe ich schon Pläne in der Schublade liegen. Nur die Zeit fehlt etwas.
Also eine Platte besorgen, anzeichnen und los gehts an der Bohrmaschine. Ich bin gespannt wer die ersten Bilder präsentiert.

Gruss suntri
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Re: Grundplatten (Lochplatten) nachbauen

Beitrag von elektronikguru »

Guten Abend,

ich muss Peter recht geben, ich persönlich würde mir niemals die Mühe machen eine Grundplatte selber zu fertigen.

Ich finde es schade, dass alte Themen immer wieder neu aufgewärmt werden und heiss diskutiert werden.

Interessant wäre doch, wenn hier Neuentwicklungen gezeigt würden, oder alte Schaltungen von den Philips - Kästen verbessert eingestellt würden.

Ich denke da an ein UKW - Radio, UKW - Prüfsender mit Digitalanzeige usw.

Denn das ist Elektronik, die sehr viel Spass macht. Aber Grundplatten nachbauen??? nee, dass doch nicht.


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Re: Grundplatten (Lochplatten) nachbauen

Beitrag von DL8MA-1 »

hallo,
elektronikguru hat geschrieben:Guten Abend,
ich muss Peter recht geben, ich persönlich würde mir niemals die Mühe machen eine Grundplatte selber zu fertigen.
Ich finde es schade, dass alte Themen immer wieder neu aufgewärmt werden und heiss diskutiert werden.
ich möchte mich für meine Frage entschuldigen ... ;-) [bitte das Smilie beachten!]
Interessant wäre doch, wenn hier Neuentwicklungen gezeigt würden, oder alte Schaltungen von den Philips - Kästen verbessert eingestellt würden.
Ich denke da an ein UKW - Radio, UKW - Prüfsender mit Digitalanzeige usw.
sorry - ich beschäftige mich erst wieder seit Kurzem mit dem Philips-/Schuco-System. Ich konnte bisher neue Ideen noch nicht umsetzen.
Denn das ist Elektronik, die sehr viel Spass macht. Aber Grundplatten nachbauen??? nee, dass doch nicht.
Für mich selbst brauche ich keine Grundplatte nachbauen. Ich hab hier in meinem Schuco-Kasten drei schwarze Grundplatten. Ansonsten würde ich auch den Tipp hier im Thread einfach nach einzelnen Platten bzw. nach einem einfache günstigen Grundkasten bei eBay zu schauen beherzigen.

Du hast Recht wenn es nur um mich gehen würde. Für den "Hausgebrauch" reichen einige wenige Platten.

Für ein Experimentier- und Bastelkonzept einer Jugendgruppe suche ich aber mehrere Grundplatten. Mindestens 10 oder gar 20 Stück. Die kleinen Grundplatten von Winkler wäre auch geeignet haben aber zwei Nachteile die ich gerne umgehen möchte:

- inkompatibles Raster zum Philips-System ( 10mm anstatt 15mm)
- sind zu klein

Wir können aber uns jetzt nicht den Kauf von 10 Einsteigerkästen via eBay leisten.

Daher die Idee eine kleiner Serie von nachgebauten Grundplatten aus Hart-PVC oder ä. aufzulegen. Die Federn kann man dann bei Winkler kaufen.

Das wäre der Plan A. Falls es zu aufwendig ist 15mm-Platten selbst zu fertigen müssen wir auf Plan B zurückgreifen: doch auf das Winkler-System mit 10mm einzusteigen.

Gruss
Jürgen

PS: falls jemand eine Bezugsquelle für 10 oder gar 20 Stück Philips/Schuco-Grundplatten kennt ...
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Re: Grundplatten (Lochplatten) nachbauen

Beitrag von wolfgang »

elektronikguru hat geschrieben:Guten Abend,

ich muss Peter recht geben, ich persönlich würde mir niemals die Mühe machen eine Grundplatte selber zu fertigen.
Ich finde es schade, dass alte Themen immer wieder neu aufgewärmt werden und heiss diskutiert werden.
Interessant wäre doch, wenn hier Neuentwicklungen gezeigt würden, oder alte Schaltungen von den Philips - Kästen verbessert eingestellt würden.
Ich denke da an ein UKW - Radio, UKW - Prüfsender mit Digitalanzeige usw.
Denn das ist Elektronik, die sehr viel Spass macht. Aber Grundplatten nachbauen??? nee, dass doch nicht.
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Hallo elektronikguru,

ich finde beides hat seinen Platz. Dieses Forum ist ja gerade kein Elektronik-Forum sondern es geht um Experimentierkästen. Und da hat auch der Bau von Experimentiersystemen seinen Platz, neben Chemie-, Physik- und anderen Experimenten. Auch für mich gibt es Themen die mich ansprechen und welche für die ich mich nicht interessiere. Ich brauche ja nicht alles zu lesen und darauf zu antworten.

Auf noch viele breit gestreute Beiträge.

Gruß
Wolfgang
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Re: Grundplatten (Lochplatten) nachbauen

Beitrag von DL8MA-1 »

hallo,
DL8MA-1 hat geschrieben: ...
Hat schon jemand die "grossen" Lochplatten nachgebaut?

Welches Material ist da geeignet?

Hart-PVC, Macrolon, Acryl, Plexiglas, ... ?
Ich bin ein Schritt weiter. Ich konnte in der Bucht eine passende Makrolonplatte (4mm dick) ersteigern. Sobald die bei mir eingetrudelt ist werde ich mal einige Löcher reinbohren und den Sitz der Federklemmen testen.

Wenn das soweit i.O. ist werde ich mir mal eine eigene Grundplatte mit 15mm-Raster bohren.
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elektronikguru

Re: Grundplatten (Lochplatten) nachbauen

Beitrag von elektronikguru »

Hallo,

Macrolon ist ein Werkstoff der von der Bayer AG entwickelt wurde. Dieser Werkstoff ist für dieses Projekt völlig ungeeignet.


Warum verwendest Du denn nicht das System von Busch, damit kannst Du in hand um drehen deine Projkte verwirklichen.

Denn dieses System ist genau so übersichtlich wie das von dem Philips - System.

Wie gesagt (geschrieben) glaube ich nicht das es diese Jugendgruppe wirklich gibt. Wann sollte das Projekt starten im Januar. Nun wir haben Januar und du hast noch kein Material????

Ich finde deine Anfragen doch SEHR KOMISCH. (Da nicht machbar und zu aufwendig).


Elektronikguru


PS: Du wirst uns allen doch bestimmt im Januar Bilder von deiner Jungendgruppe bei arbeiten mit dem Philipssystem zeigen können, oder??
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Re: Grundplatten (Lochplatten) nachbauen

Beitrag von DL8MA-1 »

hallo,
elektronikguru hat geschrieben:Macrolon ist ein Werkstoff der von der Bayer AG entwickelt wurde. Dieser Werkstoff ist für dieses Projekt völlig ungeeignet.
warum?
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Peter
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Re: Grundplatten (Lochplatten) nachbauen

Beitrag von Peter »

DL8MA-1 hat geschrieben:hallo,
elektronikguru hat geschrieben:Macrolon ist ein Werkstoff der von der Bayer AG entwickelt wurde. Dieser Werkstoff ist für dieses Projekt völlig ungeeignet.
warum?
Hallo Jürgen,
Makrolon ist sehr sprödes Material. Platzt gerne beim Bohren. Braucht man die passend angeschliffenen Bohrer und am besten auch noch viel Kühlmittelschmierung während des Bohrens. Sonst kommt es schnell zu Riefen in den Löchern. Da der Werkstoff ja transparent ist, gehe ich mal davon aus, dass Du auch ein "schöne Platte" herstellen möchtest.
Nochmal zu meinem Text von oben.
Wenn Du natürlich Plattenpakete bohren würdest, dann könnte sich die Arbeit schon lohnen.
Ich denke, dass Du, je nach Stärke des Materials 5 - 10 Platten einspannen könntest. 30 Platten einzeln herstellen wäre ja doch eine Menge Arbeit.
Für den Unterrichtgebrauch ist der Werkstoff wegen seiner Kratzempfindlichkeit eigentlich ungeeignet. Oder willst Du den Jugendlichen als Erstes mitteilen:
„ Fasst die Platten bitte nur vorsichtig an, damit nichts zerkratzt“
Mit freundlichen Grüßen
Peter
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Re: Grundplatten (Lochplatten) nachbauen

Beitrag von DL8MA-1 »

hallo,

danke für deine Antwort.
Peter hat geschrieben:Makrolon ist sehr sprödes Material. Platzt gerne beim Bohren. Braucht man die passend angeschliffenen Bohrer und am besten auch noch viel Kühlmittelschmierung während des Bohrens. Sonst kommt es schnell zu Riefen in den Löchern.
deswegen probier ich das jetzt mal mit einer Platte aus.
Da der Werkstoff ja transparent ist, gehe ich mal davon aus, dass Du auch ein "schöne Platte" herstellen möchtest.
ich hab weisse Platten bestellt. Die sind nicht durchsichtig. Ich denke durchsichtige Platten aus Plexiglas, Acryl bzw. Makrolon sind auch aus optischen Gründen nicht geeignet. Da sieht man jede Riefe in der Bohrung usw.
Wenn Du natürlich Plattenpakete bohren würdest, dann könnte sich die Arbeit schon lohnen.
Ich denke, dass Du, je nach Stärke des Materials 5 - 10 Platten einspannen könntest. 30 Platten einzeln herstellen wäre ja doch eine Menge Arbeit.
So hab ich es auch geplant. Ev. sogar mit einer Bohrschablone. Je nachdem was mich so eine Schablone für 168 Löcher kostet ...
Für den Unterrichtgebrauch ist der Werkstoff wegen seiner Kratzempfindlichkeit eigentlich ungeeignet. Oder willst Du den Jugendlichen als Erstes mitteilen:
„ Fasst die Platten bitte nur vorsichtig an, damit nichts zerkratzt“
Das probier ich jetzt mal mit einer Platte aus. Je nach Erfahrung kann ich dann immer noch auf ein anderes Material umschenken. [/quote]
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Re: Grundplatten (Lochplatten) nachbauen

Beitrag von DL8MA-1 »

hallo,
elektronikguru hat geschrieben:PS: Du wirst uns allen doch bestimmt im Januar Bilder von deiner Jungendgruppe bei arbeiten mit dem Philipssystem zeigen können, oder??
na klar:

=> http://www.dl8ma.de/jugendarbeit/polizeisirene/

und mit dem steigen wir demnächst beim ersten Bastelabend ein: http://www.dl8ma.de/jugendarbeit/wechse ... /index.php

zunächst verwenden wir das Philips-System um unsere Schaltung vorab zu Testen und zu optimieren.
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Re: Grundplatten (Lochplatten) nachbauen

Beitrag von suntri »

Die 9V Batterienhalterung beim Wechselblinker hat mir Eindruck gemacht. Sehr gute Idee.
Ich freue mich auch weitere Informationen und hoffe auf Nachahmer.

Weiterhin viel Erfolg und Gruss
suntri
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Re: Grundplatten (Lochplatten) nachbauen

Beitrag von DL8MA-1 »

hallo,
suntri hat geschrieben:Die 9V Batterienhalterung beim Wechselblinker hat mir Eindruck gemacht. Sehr gute Idee.
stimmt - damit könnte man eine 9V-Blockbatterie auch auf einer Philips-Grundplatte befestigen. Anstatt die Varianten mit dem Gummi ...
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Re: Grundplatten (Lochplatten) nachbauen

Beitrag von DL8MA-1 »

hallo,

sodele - ich bin jetzt wieder ein Schritt weiter. Die Lieferung der Makrolonplatten ist eingetroffen. Ich habe nun mit einer Platte experimentiert:

Als erster Test wurden zwei Montagelöcher im Abstand von 45mm gebohrt. Die Federklemmen lassen mit wenig Kraftaufwand einstecken und auch wieder entfernen. Im eingesteckten Zustand ist die mechanische Festigkeit ausreichend.

Hier die erste Beschreibung des Testaufbaus: http://www.dl8ma.de/Experimentierkasten/grundplatte_neu
Dateianhänge
grundplatte_makrolon_test1_.png
grundplatte_makrolon_test1_.png (205.35 KiB) 19029 mal betrachtet
grundplatte_makrolon_test1_.png
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Re: Grundplatten (Lochplatten) nachbauen

Beitrag von mueckerich »

Peter hat geschrieben:
DL8MA-1 hat geschrieben:hallo,
elektronikguru hat geschrieben:Macrolon ist ein Werkstoff der von der Bayer AG entwickelt wurde. Dieser Werkstoff ist für dieses Projekt völlig ungeeignet.
warum?
Hallo Jürgen,
Makrolon ist sehr sprödes Material. Platzt gerne beim Bohren.
Kann ich so nicht bestätigen, in unserer Firma wird Makrolon mit der Schlagschere abgeschnitten und auf der Biegebank für Blech gebogen. Das ganze ohne Risse, Scharten und es ist auch leicht zu Bohren ein ganz normaler HSS tut es da. Einzige Einschränkung ist das von Dir erwähnte Kühlen beim Bohren.

Hier noch ein Auszug aus der Produktseite von Bayer:
Makrolon® kann transparent und lichtundurchlässig sein, ist witterungsbeständig, schlagfest, hitze- und kältebeständig ...

Ich halte es für das beste Material zur Fertigung der Grundplatten da es selbst Schläge durch Stürze usw. klaglos ohne zu zerbrechen wegsteckt. Man muss ja nicht das transparente Zeug nehmen, dann sieht man auch die Kratzer nicht.

Im übrigen, kann mir jemand sagen welchen Durchmesser und Abstand die Löcher haben.
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Re: Grundplatten (Lochplatten) nachbauen

Beitrag von suntri »

Hier informationen zu den blauen oder schwarzen Grundplatten:

Philips 349.1130 (blau)
Philips 349.2521 (schwarz)

Abmessung: 210x180x9mm
Löcher: 12x14
Lochraster: 15mm
Lochdurchmesser: 5mm
Materialdicke bei den Löcher: 3.5mm

Gruss suntri
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Re: Grundplatten (Lochplatten) nachbauen

Beitrag von elektronikguru »

Hallo,

ich dachte du wolltest deine Grundplatte aus dem Werkstoff Makrolon so herstellen, dass diese den Grundplatten der Firma Philips gleichen.

Wie weit bist du denn mit deinem Projekt.????


Über entsprechende Bilder, von deinem Projekt würden wir uns sicherlich alle sehr freuen.



Elektronikguru


PS: Du hattest doch extra die Makrolon - Patten besorgt.
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Re: Grundplatten (Lochplatten) nachbauen

Beitrag von DL8MA-1 »

hallo,
DL8MA-1 hat geschrieben:Als erster Test wurden zwei Montagelöcher im Abstand von 45mm gebohrt. Die Federklemmen lassen mit wenig Kraftaufwand einstecken und auch wieder entfernen. Im eingesteckten Zustand ist die mechanische Festigkeit ausreichend.
Vorhin ist die Bohrschablone bei mir eingetrudelt.

Die Schablone hat 168 Löcher. Damit kann ich ein Lochfeld in der Grösse der Originalen Philips-/Schukoplatten bohren.

Sobald ich wieder zeitlich Luft habe werde ich meine Prototypenplatten damit bohren und weitere Erfahrungen sammeln. Infos dazu folgen dann hier im Forum und auf meiner Webseite
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Re: Grundplatten (Lochplatten) nachbauen

Beitrag von DL8MA-1 »

hallo,
DL8MA-1 hat geschrieben:Sobald ich wieder zeitlich Luft habe werde ich meine Prototypenplatten damit bohren und weitere Erfahrungen sammeln.
So - ich war fleissig. Mit der Bohrschablone konnte ich die 168 Löcher recht schnell bohren. Mein erster Prototyp der Nachbau-Grundplatte ist soweit mal fertig:
philips_grundplatte_dl8ma.jpg
philips_grundplatte_dl8ma.jpg (30.01 KiB) 18742 mal betrachtet
philips_grundplatte_dl8ma.jpg
philips_grundplatte_dl8ma.jpg (30.01 KiB) 18742 mal betrachtet
Breschreibung mit grossem Bild (nach unten srcollen)

Sobald ich noch einige Feinarbeiten abgeschlossen habe kommt der erste praktische Test durch unsere Jugendgruppe ...
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Re: Grundplatten (Lochplatten) nachbauen

Beitrag von Level5 »

Gute Arbeit, sieht sauber aus :D
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Re: Grundplatten (Lochplatten) nachbauen

Beitrag von DL8MA-1 »

hallo,
Level5 hat geschrieben:Gute Arbeit, sieht sauber aus :D
Ich werde morgen bei besserem Licht weitere Bilder machen.

Abhängig von unseren weiteren Planungen in der Jugendgruppe werde ich dann als Nächstes weitere 10 Platten bohren. Das wird dann unser Einstieg in die Jugendarbeit mit dem Philipssystem.
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Re: Grundplatten (Lochplatten) nachbauen

Beitrag von DL8MA-1 »

hallo,

so - auch wenn heute die Lichtverhältnisse nicht optimal sind gibt es jetzt bessere Bilder:
philips_grundplatte_neu_1_dl8ma_klein.jpg
philips_grundplatte_neu_1_dl8ma_klein.jpg (17.75 KiB) 18705 mal betrachtet
philips_grundplatte_neu_1_dl8ma_klein.jpg
philips_grundplatte_neu_1_dl8ma_klein.jpg (17.75 KiB) 18705 mal betrachtet
=> Beschreibung und grössere Bilder
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Re: Grundplatten (Lochplatten) nachbauen

Beitrag von wolfgang »

Hallo Jürgen,

schöne Arbeit.

Gibt es dann auf der freien Fläche noch Universalbohrungen für Poties, Schalter usw?

Gruß
Wolfgang
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Re: Grundplatten (Lochplatten) nachbauen

Beitrag von DL8MA-1 »

hallo,
wolfgang hat geschrieben:Gibt es dann auf der freien Fläche noch Universalbohrungen für Poties, Schalter usw?
Ist im 2. Schritt so geplant. Zunächst wollen wir die Grundplatten als "nackte" Grundplatten verwenden. Für den ersten Gruppenabend bei dem wir in die "Theorie" einsteigen wollen reicht das aus.

Wir orientieren uns daran: Elektronik in 5 Lektionen von Burkhard Kainka.(ev. noch etwas ausführlicher bzw. umfangreicher)

Usrpünglich haben wir geplant dies auch mit der Reisnageltechnik durchzuführen. Da ich aber jetzt doch recht schnell mit meinem Prototypen vorangekommen bin werde ich morgen abend vorschlagen das wir dies auf der Basis des Philips-Systems durchführen. Ich muss dazu dann einfach noch 10 Grundplatten bohren und einige Tüten Federklemmen kaufen. Widerstände, die LED, den Kondensator haben wir schon bereit liegen. Aus meinem Philips-/Schuco-Bestand kann ich dann die 11 PNP-Transistoren auf Trägerplatinen zur Verfügung stellen.

Wird dann auch für mich der erste Test um zu sehen wie die Jugendlichen mit dem Philips-Systems klarkommen.

Wenn die Gruppe damit intensiver weiterarbeiten möchte wollen wir in dem freien Bereich "unterhalb" des Lochfeldes einen Lautsprecher, LEDs mit Vorwiderständen, Taster, Schalter und ein Poti einbauen. Dabei orientieren wir uns dann an der Schuco-Pult. Das hat den Vorteil das wir dann einen Teil der Schaltungen aus den Schuco-Labs 1:1 übernehmen können.
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Re: Grundplatten (Lochplatten) nachbauen

Beitrag von suntri »

Oder du baust Module mit den Komponenten die auf die Platte passen.
Also ein Modul für den Lautsprecher der ev. sogar in einem kleinen Kistchen ist damit er besser klingt.
Ein Modul für das Poti
Ein Modul für den Drehkondensator
usw.

Dadurch kannst du die Module dann einsetzen wenn sie wirklich gebracht werden und auch noch dort wo es Sinn macht.
Einmal brachst du ein 10K lin Poti. Das nächste mal ein 47K log. usw.

Ist doch schade wenn da fix was eingebaut wird und manchmal stört

Interessant finde ich auch den Ansatz vom EE1003 Also eine zweite Platte für die Front. Könnte ja mit zwei Winke die genau in die Löcher passen verbunden werden.

Nur so zum Nachdenken.
Gruss suntri
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Re: Grundplatten (Lochplatten) nachbauen

Beitrag von DL8MA-1 »

hallo,
suntri hat geschrieben:Oder du baust Module mit den Komponenten die auf die Platte passen.
Also ein Modul für den Lautsprecher der ev. sogar in einem kleinen Kistchen ist damit er besser klingt.
Ein Modul für das Poti
Ein Modul für den Drehkondensator
usw.
Dadurch kannst du die Module dann einsetzen wenn sie wirklich gebracht werden und auch noch dort wo es Sinn macht.
Einmal brachst du ein 10K lin Poti. Das nächste mal ein 47K log. usw.
Interessanter Gedankengang.

Da ich momentan den unteren Bereich noch nicht gebohrt habe kann ich den auch noch nachträglich für die Erweiterung des Lochfeldes verwenden. Dann hab ich auch Platz für die von dir vorgeschlagenen Module. Deine Idee ist deutlich flexibler.

Danke für den virtuellen Klaps auf den Hinterkopf. Ich werde mal morgen bei unserem Gruppenabend auch diese Variante vorschlagen.
Interessant finde ich auch den Ansatz vom EE1003 Also eine zweite Platte für die Front. Könnte ja mit zwei Winke die genau in die Löcher passen verbunden werden.
Nur so zum Nachdenken.
Werd auch diese Idee mal im Hinterkopf speichern. Wobei das aber die Sache wieder verteuert.

Da wir hier mindestens 11 Arbeitsplätze ausstatten dürfen müssen wir auch auf die Investionskosten achten. Aus diesem Grund haben wir bisher auch auf eine Frontplatte oder ein Pult verzichtet.
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Re: Grundplatten (Lochplatten) nachbauen

Beitrag von DL8MA-1 »

hallo,
suntri hat geschrieben:Oder du baust Module mit den Komponenten die auf die Platte passen.
ich habe nun deine Anregung aufgenommen und den ursprünglich für die Bedienelemente vorgesehen Platz auch noch für das Lochraster genutzt.

Mein 2. Prototyp mit grossem Lochrasterfeld:
Philips-Grundplatte_neu_DINA4_grosses_Lochfeld_DL8MA_.jpg
Philips-Grundplatte_neu_DINA4_grosses_Lochfeld_DL8MA_.jpg (37.49 KiB) 18628 mal betrachtet
Philips-Grundplatte_neu_DINA4_grosses_Lochfeld_DL8MA_.jpg
Philips-Grundplatte_neu_DINA4_grosses_Lochfeld_DL8MA_.jpg (37.49 KiB) 18628 mal betrachtet
Wenn es jetzt noch mit den Trägerplatten klappt wird das neues System eine Runde Sache ...
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