Atomic Energy Lab

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do6hg
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Atomic Energy Lab

Beitrag von do6hg » 03.11.2008, 15:31

Hallo,

schade das sowas nicht mehr gibt.

http://www.orau.org/ptp/collection/atom ... labkit.htm

Der Kasten beinhalten entweder Uranium oder Radium.
Das wär der kleine anfang eines homemade nuklerarer aufbau eines AKW für zuhause.

Das wäre das interresanteste Experementierkasten gewesen. Da wären für manche Kinder strahlend begeistert gewesen :-)

Aber scherz beiseite,
damals hatte die US-Regierung sogar eine Belohnung ausgesetzt, wenn mann mit einen Geigenzähler, einen Uranerzader gefunden hat.

Gruss an alle...

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Uranylacetat
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Re: Atomic Energy Lab

Beitrag von Uranylacetat » 14.02.2010, 20:56

Hehehe; dieser interessante "Nuklear-Experimentierkasten" wäre ja was für mich! 8)

Hier mal die Übersetzung der Beschreibung des Expermentierkastens via GOOGLE Sprachtools:

Diese Atomic Energy Lab gehört zu einer Reihe ähnlicher Wissenschaft Kits von der amerikanischen Basic Science Club produziert. Die zugeordnete Datum, ca. 1960, beruht auf der Tatsache, dass die Kit's Booklet hat ein Copyright-Datum von 1959 basiert.

Es verfügt über drei Versuchsaufbauten (a Spinthariskop, einer Nebelkammer, und ein Elektroskop) und zwei radioaktive Quellen (Uranerz und Radium).

Alle, die Anlage montiert werden kann, ist keiner der sie bereit, die direkt aus der Verpackung kommt. Das ist, was ich über dieses Kit wie: sie stellt nicht den Experimenten auf dem Silbertablett, sie sind Mini-Bauvorhaben.

Die Spinthariskop ist durch die Kopplung einer optischen Linse montiert, um eine Alpha-Quelle. Letzteres besteht aus einer Nadel in einem Pfropfen - an der Oberfläche des Korkens ist mit Zinksulfid (ZnS) und die freiliegenden Spitze des Stiftes beschichtete Radium darauf. Wenn das Zinksulfid durch die Linse in der Dunkelheit, können winzige Lichtblitze, wie der Alpha-gesehen werden angezeigt wird Teilchen aus dem Radium Streik der ZnS-Kristallen.

Die Nebelkammer ist aus einem durchsichtigen Kunststoff-Container gestaltet (rechten unteren Ecke des Fotos). Der Boden der Kammer wird von einer Diskette aus schwarzem Papier, das gehalten wird alt mit einem Block von Trockeneis gebildet. Der Stift mit dem Radium auf sie in der Nebelkammer durch ein kleines Loch in der Spitze des Kunststoff-Behälter eingeführt. Ein paar Tropfen Alkohol zugesetzt, um den Dampf zu erzeugen. Eine Glühbirne in einer Metall-Box mit einer Sammellinse auf der Seite dient als Lichtquelle.

Das Elektroskop besteht aus dem gleichen Metall-Box verwendet, um die Lichtquelle für die Nebelkammer konstruieren gestaltet. Aluminiumfolie wird verwendet, um das Elektroskop Blatt zu machen, und das Blatt mit der gleichen Linse in der Spinthariskop Arbeitnehmer angesehen.
"Der einfachste Versuch, den man selbst gemacht hat, ist besser als der schönste, den man nur sieht." (Michael Faraday 1791-1867)

Alles ist Chemie, sofern man es nur "probiret". (Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832)

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helmut

Re: Atomic Energy Lab

Beitrag von helmut » 18.07.2011, 09:44

Durch Zufall habe ich vor ca. 1 Monat Hinweise für einen weiteren "Atom-Baukasten" gefunden.
Er stammt von der bekannten Firma Gilbert aus den USA. Das Handbuch dazu konnte ich aus dem Internet herunterladen.
Es hat den Copyright-Vermerk von 1950.

Für alle interessierte hier ein kleiner Vorgeschmack.
(Übrigens wird auf einem Begleitzettel erwähnt, dass die beigegebenen radioaktiven Stoffe nur eine Haltbarkeit zwischen 2 und 50 Jahren besitzen!)
Dateianhänge
atomic_c1.jpg
atomic_c1.jpg (69.92 KiB) 11417 mal betrachtet
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Peter
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Re: Atomic Energy Lab

Beitrag von Peter » 17.01.2012, 18:57

Hallo@all
hier noch ein Link, der diverse Bilder zum Kasten zeigt .

http://www.google.de/search?q=atomic+en ... 54&bih=832

mfg
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blaugrau

Re: Atomic Energy Lab

Beitrag von blaugrau » 22.01.2012, 23:26

Hallo erstmal,
die Beiträge sind ja schon etwas älter, aber nichtsdestotrotz hoch interessant :-) , sprich ich habe sie gerade erst gefunden :-)
Ist hier noch jemand, der sich für das Thema interessiert aktiv?
Abgesehen davon, das in Old Germany der Umgang mit radioaktiven Stoffen durch die gerade geänderte StrlSchVO und die RöV (im Falle der Röntgenstrahlen) geregelt wird, wäre es mal interessant zu erfahren, ob es Interessierte für das Thema gibt.
Zum Beispiel der Nachweis von Röntgenstrahlung, die als Sekundäreffekt an der Braunschen Röhre (TV) entsteht.
Viele Grüße

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helmut

Re: Atomic Energy Lab

Beitrag von helmut » 26.01.2012, 17:27

blaugrau hat geschrieben: … wäre es mal interessant zu erfahren, ob es Interessierte für das Thema gibt.
Zum Beispiel der Nachweis von Röntgenstrahlung, die als Sekundäreffekt an der Braunschen Röhre (TV) entsteht.
Viele Grüße
Der Nachweis von ionisierenden Strahlen gelingt in einer Nebelkammer, einem Spintariskop, einer Ionisationskammer einem Szintillationsdetektor oder einem Geiger–Müller Zählrohr. Gerade für das letztere wurden mehrfach Bauanleitungen aus einfachen Teilen beschrieben. Das Problem beim Geigerzählrohr bleibt der Umstand, dass Alphastrahlung nur mit einem Fenster-Rohr gemessen werden kann. Auch eine einfache Nebelkammer kann meist leicht selbst konstruiert werden. Übrigens ist die Röntgenstrahlung von Fernsehgeräten nur sehr schwer zu messen (schließlich hat der Gesetzgeber die maximale Beschleunigungsspannung genau festgelegt und so "weiche" Strahlung ist häufig nur mit sehr empfindlichen (und teuren!) Geräten nachzuweisen.

Etwas anders ist es, wenn die Beschleunigungsspannung an einer Bildröhre drastisch erhöht wird (100 KV oder mehr). Dies ist aber nach dem Gesetz verboten!

Zum Thema Geiger-Müller Zählrohr und Gleichgesinnte solltest Du selber googeln.

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blaugrau

Re: Atomic Energy Lab

Beitrag von blaugrau » 26.01.2012, 19:22

Danke für die Antwort. Schön, das es so schnell ging.
Ich stimme Dir in allen Punkten zu, es gibt sicherlich ausreichend Bauanleitungen im Netz, aktuell gerade im "Funkamateur", bei "Elektor" und ebenfalls bei B.Kainka auf seinen Seiten, um ein paar Beispiele zu nennen. Bei Kainka war glaube ich sogar der Selbstbau einer Geiger-Müller-Röhre beschrieben. Auch der AATIS soll einen Bausatz in Vorbereitung haben (Der Velleman Bausatz, der z.Z. erhältlich ist, ist definitiv zu teuer) In einigen dieser Anleitungen werden inzwischen auch PIN-Dioden als Sensor verwendet.
Übrigens existiert inzwischen auch eine App für Android-Smartphones (und wohl auch inzwischen für das iPhone), die tatsächlich funktioniert und keine Fake-App ist, wie der zahlreiche Rest der im Markt "rumgurkt".

Du hast auch Recht was die Bildröhren angeht, die laufen in Deutschland unter "Röntgenstörstrahler" (ich habe übrigens keineswegs vor, Röntgenstrahlung wie im Netz ebenso oft beschrieben extra zu erzeugen) und die Ortsdosis ist sehr niedrig, aber vorhanden. Mit Hochspannungen (ob 20 KV bei S/W-TV oder 35 KV bei Color TV) ausserhalb der bestimmungsgemäßen Anwendung zu experimentieren, sehe ich genau so kritisch.

Mein Beitrag hatte zu Ziel, erstens zu erfahren, ob dieser Teil des Forums noch aktiv ist (übrigens Danke an die Mitglieder, die die Baukästen und Bilder hier beschrieben haben, das hatte ich noch nicht in meiner "Informationssammlung" :-) )
und zweitens glaube ich irgendwo mal von einem Baukasten gehört zu haben, bei dem das Thema mit aufgegriffen wurde. Leider ist mir die Information abhanden gekommen, ob da nun Kosmos oder Philips drauf stand weiß ich nicht mehr. Ich glaube auch, das die Experimente dort statt mit einem Zählrohr mit einer Glimmlampe oder Stabi-Röhre durchgeführt wurden und das da ein Thema die erzeugte Röntgen (Brems) -strahlung der Bildröhren war.

Der Dritte Punkt ist schon die Frage nach der Möglichkeit mit (relativ) einfachen Mitteln die Bremsstrahlung alter TV-Geräte wahrnehmbar zu machen. Im Lehrbereich kann man (eingeschränkt) mit natürlichen Strahlenquellen etwas zeigen, z.Bsp. K-40 oder Wolframelektroden (Schweißelektroden), der Bereich Röntgenstrahlung ist völlig leer. Natürlich gibt es Simulationsprogramme, aber das Wort "begreifen" ist damit nicht auszufüllen und bei Strahlung herrscht meistens (Medienbedingt) völliges Chaos, wenn man da mal die Sprache darauf bringt.

Wie gesagt, vielen Dank für die Antwort und eventuell erinnert sich ja wer an den Baukasten :-)

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Re: Atomic Energy Lab

Beitrag von Hydroxylapatit » 26.01.2012, 21:29

Sehr interessant.
Ich wusste gar nicht, dass es zu diesen Themen auch Kästen gab... heutzutage eigentlich undenkbar.

Da ich mit Röntgenbilder arbeite, hatte diese anfangs für den Nachweis radioaktiver Strahlung in Mineralien (Pechblende, sekundäre Uranmineralien...das Vogtland ist voll davon!) genutzt.
Mittlereweile suche ich mit einem robusten russischen Zähler.

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blaugrau

Re: Atomic Energy Lab

Beitrag von blaugrau » 27.01.2012, 01:41

Nein, undenkbar ist es nicht, aber die entsprechenden Verordnungen sind schon streng (mit Recht). Zum Beispiel ist es (theoretisch ) möglich eine Schulröntgenröhre bzw. eine geschlossenen Anlage mit Röntgenröhre (Vollschutz) zuzulassen, allerdings macht keine Behörde davon Gebrauch. Auch auf Antrag nicht, und es besteht die Forderung, des Kenntniserwerbs (Strahlenschutz)
Weiterhin gibt es kommerzielle "Kästen", die alles enthalten: Impulszähler (Geiger-Müller), Abschirmungen und auch entsprechende Niedrigdosis-Strahlenquellen (unterhalb gewisser Grenzwerte), allerdings zu stolzen Preisen von ca 5000 Euro...Das Problem sind also die Auflagen und der Preis, und damit bleibt das "Erkennen, Begreifen und Bewerten" häufig auf der Strecke.

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Re: Atomic Energy Lab

Beitrag von duckrider » 27.01.2012, 09:28

Was habt Ihr nur immer mit "Vollschutz"?

Vollsicht ist die Devise:
http://www.tinplatefan.ch/WWW/LIGONET/k ... ument#K_5I

wer's denn lieber "unter der Gürtellinie" mag, dem sei dies empfohlen:
http://mta-r.de/allgemein/2011/04/radium-nutex-kondom/
und wo ich schon mal dabei bin, hier die historische "Viagra" Variante:
http://mta-r.de/radioaktivitat/2011/05/ ... 0er-jahre/

Gottseidank sind wir da heuer etwas zurückhaltender....
Thomas

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Re: Atomic Energy Lab

Beitrag von Level5 » 27.01.2012, 15:57

blaugrau hat geschrieben: ...und zweitens glaube ich irgendwo mal von einem Baukasten gehört zu haben, bei dem das Thema mit aufgegriffen wurde. Leider ist mir die Information abhanden gekommen, ob da nun Kosmos oder Philips drauf stand weiß ich nicht mehr. Ich glaube auch, das die Experimente dort statt mit einem Zählrohr mit einer Glimmlampe oder Stabi-Röhre durchgeführt wurden und das da ein Thema die erzeugte Röntgen (Brems) -strahlung der Bildröhren war.

...

Wie gesagt, vielen Dank für die Antwort und eventuell erinnert sich ja wer an den Baukasten :-)
Du meinst sicher den Kosmos Radio+Elektronik 7C (Elektronik + Kerntechnik).
Gruss,
Matze

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Re: Atomic Energy Lab

Beitrag von duckrider » 27.01.2012, 19:34

Mein Abschweifen vom Thema "Experimentierkasten" bitte ich jetzt mal nachzusehen:

Aber gerade eben habe ich mit meiner Angetrauten das Thema "Röntgen" besprochen, herkommend von den Beiträgen hier im Forum. Sie ist davon überzeugt, dass ihr als Kind im Schuhgeschäft die Füsse durchleuchtet, vulgo geröntgt wurden.
Ist das vor ca. 5 Jahrzehnten noch denkbar gewesen?
Ich glaube mich an ähnliches erinnen zu können...

Habt Ihr hierzu evtl. Fakten?

Dank Euch
Thomas

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Re: Atomic Energy Lab

Beitrag von blaugrau » 27.01.2012, 20:42

Ja, Schuhröntgenanlagen gab es mal, die standen in "guten" Schuhgeschäften rum (nach "Pedoskop" g**geln) Inzwischen sind diesese Anlagen natürlich verboten. Eine Anlage steht noch in Bad Düben im Heimatmuseum (Schloß), zum anschauen, nicht zum benutzen :wink: .
Nicht ganz unbedenklich, wenn man (Frau auch :wink: ) das öfters macht(e), da man direkt im Zentralstrahl steht und drauf schaut. Allerdings muss sich da niemand ernsthaft Gedanken machen, die Dosis sollte im niedrigen Bereich liegen. Das könnte ich mal abschätzen, wenn es interessiert. Wenn da mehr Information gewünscht werden, einfach eine Nachricht an mich.

Danke für den Tipp mit dem Kasten, den sollte ich hier im Forum ja finden (Anleitungsbücher und Informationen).

Mike
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Re: Atomic Energy Lab

Beitrag von Mike » 27.01.2012, 21:01

duckrider hat geschrieben:Ist das vor ca. 5 Jahrzehnten noch denkbar gewesen?
Ist es. In unserem Dorf war ein Schuhladen, der hatte auch so ein Ding, muss so um 1965 herum gewesen sein. Suche mal nach "Pedoskop" oder "Fluoroskop".

http://de.wikipedia.org/wiki/Pedoskop
http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1 ... 71,00.html

Inzwischen liest man in Ärzteblättern neueren Datums von einem möglichen Zusammenhang zwischen Basalzellkarzinom am Fuß und Nutzung dieser Dinger in jungen Jahren.

Gruß,
Miky.

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blaugrau

Re: Atomic Energy Lab

Beitrag von blaugrau » 27.01.2012, 22:23

Du meinst sicher den Kosmos Radio+Elektronik 7C (Elektronik + Kerntechnik).
Wie es aussieht genau den Kasten. Leider bin ich bei der Anleitung (bisher) nicht fündig geworden. Vereinzelte Bilder gibt es im Netz. Dort sieht es auch so aus (http://rfm-galerie.magnetofon.de/data/m ... E_C_02.jpg)
als ob da sogar radioaktive Präparate mit dabei waren oder zugekauft werden konnten. Der Kasten hat wohl einen gewissen Seltenheitswert, wahrscheinlich auf Grund des Preises nicht so häufig verkauft.

Hat hier jemand so ein Exemplar in seiner Sammlung, so das ich da ein paar Fragen loswerden kann?

Note: Wie gesagt, hinsichtlich Röntgen und Co bin ich gern bereit weitere Informationen per PN zu liefern, da es wohl nicht so ganz hier zu den Baukästen passt.

Gruß blaugrau

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