BlackBoard

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Noname
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BlackBoard

Beitrag von Noname » 07.05.2013, 00:05

Hi,
es gibt nicht nur Abacom die ein Lochraster Programm haben.
Hier ist ein Open Source Programm für Lochraster Platinen mit Schaltplaneditor.

http://blackboard.serverpool.org/Home.html

13thFloor
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Re: BlackBoard

Beitrag von 13thFloor » 25.09.2013, 08:10

Hallo Noname,

hast Du Blackboard auch ausprobiert oder nur gefunden, gemeldet und weiter gesurft?

Zur Zeit benutze ich EAGLE. Das soll Industriestandard sein. Die Software hat zahlreiche Nervigkeiten. Im Vergleich zu den anderen von mir ausprobierten Programmen (Fritzing und Sprint-Layout) finde ich EAGLE noch am brauchbarsten.

Grüße, Tanja

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Ingo63
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Re: BlackBoard

Beitrag von Ingo63 » 27.09.2013, 19:48

Hallo Tanja,
ende der 80ziger und Anfang der 90ziger hab ich Orcad verwendet, war echt super. Lief damals auch unter ConcurentDOS im Multitasking-Multi-User Mode. Hatte damals zwei Wyse120 Terminals zum editieren und einen XGA-Monitor für das Layout. Bauteile mussten fast alle selbst editiert werden, aber man konnte noch alles überblicken und eine Platine war ruck zuck fertig. Heute wird man von dem Umfang der Programme wie Eagle oder DipTrace erschlagen. Bevor ich hier ein Bauteil suche entwerfe ich es lieber selbst. Da ich nichts für den Kommerz entwickeln will, benötige ich auch nur ein Bruchteil von dem was die meisten Programme bieten. Sprint-Layout ist eine Software für Dummis und Doofe und kostet ein Bruchteil zu Eagle oder ähnliches und bietet alles was man braucht. Nur so als Beispiel, für diese Platine habe ich ca. 90 Minuten gebraucht.
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TFT-Modul.JPG (201.36 KiB) 6676 mal betrachtet
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MfG
Ingo
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Re: BlackBoard

Beitrag von 13thFloor » 27.09.2013, 21:51

Ingo63 hat geschrieben:...als Beispiel, für diese Platine habe ich ca. 90 Minuten gebraucht.
90 Minuten "from scratch" :shock: oder von Version 1.0 zu 1.1?

Grüße, Tanja

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Re: BlackBoard

Beitrag von Hammady » 28.09.2013, 11:15

hi

Ich muss sagen dass ich sehr gut mit Sprintlayout zurecht komme. Allerdings habe ich dafür auch lernen müssen ( Umschulung )
Ich habe die anderen von ABACOM auch und ab und an verwende ich die auch weil es bei einfachen Sachen leichter geht.
Eagle ist halt dann schon etwas höhere Schule aber mit dem Richtigen Script zum lernen ist das echt nicht schlimm.
Ich werde mal den Ersteller des Scriptes fragen ob ich es veröffentlichen darf und wenn dann darf ich zumindest ein zwei kopien ziehen.
In dem Script sind die wichtigsten Funktionen erklärt und aufgelistet es hat !!!!unter 10 Seiten !!!!
Sogar echte Elektroniknieten schaften in einer Stunde briefmarkengroße Schaltungen ( Thermomenter mit 10 BAuteilen ) mit Standartbauteilen

LG ANDY

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Re: BlackBoard

Beitrag von 13thFloor » 28.09.2013, 12:59

Hammady hat geschrieben:Ich habe die anderen von ABACOM auch und ab und an verwende ich die auch weil es bei einfachen Sachen leichter geht.
Hallo Andy,
die "anderen" von ABACOM? Hast Du vielleicht "DMM-ProfiLab 4.0" dazu hätte ich nämlich eine Frage.

Das Script kann hilfreich sein, allerdings sehe ich mir lieber an etwas gemacht wird. Es gibt zahlreiche tutorials bei youtube. Diese zwei haben mir sehr geholfen: Tutorial 1 for Eagle: Schematic Design und Tutorial 2 for Eagle: Printed Circuit Board Layout.

Grüße, Tanja

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Re: BlackBoard

Beitrag von Ingo63 » 28.09.2013, 13:09

Hallo Tanja,
von nichts bis fertig 90 Minuten :D , fürs prüfen hab ich noch mal ne halbe Stunde gebraucht.
Ich brauchte aber keine Bauteile zusätzlich entwerfen und auch die Ecken habe ich als fertige Makros.
Da ich immer free hand entwerfe benötige ich keine Autoroute oder ähnliche Funktionen.
Ich übernehme keine Schaltbilder in das Layoutprogramm, ich habe meine eigenen Regeln. Die von mir gezeigte Platine war sehr einfach, ist aber mit Version 1.1 zwar funktionsfähig aber noch nicht geschönt. Für das Optimieren brauche ich natürlich auch noch meine Zeit, meistens dreimal soviel wie fürs entwerfen.
Aber noch mal zu Sprint-Layout als Software, natürlich gibt es vieles was fehlt (z.B. Rundungen bei Leiterbahnflächen oder das Anschneiden von Lötaugen) bzw. ist es nur mit viel Aufwand zu realisieren. Da steht aber der Preis mit 40 € allein auf weiter Flur und fürs erlernen der Bedienung hab ich nicht lang gebraucht und die Gerberdaten werden von allen Fertigern akzeptiert.
MfG
Ingo
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Re: BlackBoard

Beitrag von 13thFloor » 28.09.2013, 13:37

Ingo63 hat geschrieben:Für das Optimieren brauche ich natürlich auch noch meine Zeit, meistens dreimal soviel wie fürs entwerfen.
Hallo Ingo!
:roll: Jetzt bin ich aber erleichtert! Ich habe Tage an meiner symmetrischen Spannungsversorgung gebrütet. Zuerst mit einem zweilagigen Layout, das zwar funktionierte, mir aber beim Belichten und Löten zusätzliche Mühe machte. Mein Selbstgeätztes ist natürlich nicht durchkontaktiert und ich habe in der Folge mehrfach vergessen von beiden Seiten zu Löten.
Außerdem macht Eagle gerne winzige Lötösen. Inzwischen bin ich bei Version 1.6. Zu einem nicht geringen Teil ist die Schwierigkeit das ich gern zuerst ein Gehäuse finde, dann erst ein Projekt. Ergo sind die Gehäuse oft zu klein, was das Projekt in die Länge zieht. 8) Bei Deinen 90 Minuten bin ich also blass geworden.

Grüße, Tanja

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Re: BlackBoard

Beitrag von Ingo63 » 28.09.2013, 13:49

Hallo Tanja,
bitte nie das Ziel aus den Augen verlieren, auch wenn Konfuzius sagte der Weg ist das Ziel.
Das Ziel erreicht ist Genugtuung für jedes Gemüt und Zeit ist relativ.
Werde mich bei dir noch mal per PN melden, hab doch einen HiTec erstanden.
MfG
Ingo
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Re: BlackBoard

Beitrag von Hammady » 28.09.2013, 14:33

hi
@13 ( ich hoffe ich darf das so Kürzen)
Leider habe ich genau diese software nicht da ich dieses nicht verwende.
Auf der Platte habe ich Sprint Lochmaster und Frontdesigner wobei ich aber den Frontdesigner der Firma Schäfer bevorzuge da dieser Schon CAD/DXF dateien ausgibt.
Nochdazu ist er Kostenlos.

@ Ingo
bei einfachen Schaltungen mach ich das auch teilweise noch von Hand weil es einfach schneller geht. Aber bei Platinen wo auf engstem Raum die BAuteile in SMD und Bedrahtet vorhanden sind, ist Eagle in einem gewissen Umfang schon von Vorteil. Eigentlich sind diese Programme für den Privatuser selbst in der Freeversion mehr als ausreichend.


LG ANDY

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