Thomas Rigert
Lok Beschriftung
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Seriebezeichnungen und Abkürzungen (Schema von 1902) von Schweizer Lokomotiven

Lokomotiven und Triebwagen

Serie R Triebfahrzeuge, die mit erhöhter Kurvengeschwindigkeit und mit über 110 Km/h Höchstgeschwindigkeit verkehren dürfen. Bei Triebwagen wird der Buchstabe R der Wagenbezeichnung vorangestellt.

Lokomotiven und Traktoren

Serie A Lokomotiven mit Höchstgeschwindigkeiten über 80 Km/h
Serie B Lokomotiven mit Höchstgeschwindigkeiten von 70 bis 80 Km/h
Serie C Lokomotiven mit Höchstgeschwindigkeiten von 60 bis 65 Km/h
Serie D Lokomotiven mit Höchstgeschwindigkeiten von 45 bis 55 Km/h
Serie E Rangierlokomotiven
Serie G Schmalspurige Lokomotiven für Reibungsbetrieb
Serie H Lokomotiven für Zahnradbetrieb
Serie HG Lokomotiven für Reibungs- und Zahnradbetrieb
Serie T Traktoren

Trieb und Steuerwagen

Serie A Personentriebwagen und Steuerwagen 1. Klasse
Serie AB Personentriebwagen und Steuerwagen 1. und 2. Klasse
Serie B Personentriebwagen und Steuerwagen 2. Klasse
Serie BD Personentriebwagen und Steuerwagen 2. Klasse mit Gepäckabteil
Serie D Gepäck-Triebwagen
Serie R.. Schnelltriebwagen

Betriebsart

Index e Elektrische Triebfahrzeuge mit Stromabnehmer
Index em Elektrische Triebfahrzeuge mit Stromabnehmer und Dieselmotor
Index h Triebfahrzeuge mit Zahnradantrieb
Index m Triebfahrzeuge mit Dieselmotor
Index t Steuerwagen

Achsenzahl

Die Achsenzahl der Lokomotiven und Triebwagen wird in Bruchform angegeben, wobei der Zähler die Zahl der angetriebenen Achsen, der Nenner die Gesamtachsenzahl darstellt.

Bauart

Indices I-IV Mit diesen Indices werden verschiedene Bauarten innerhalb der gleichen Serie unterschieden

Neues Nummernschema von Schweizer Lokomotiven

Gilt seit 1989 für neue Triebfahrzeuge und für seither umgebaute Serien.
Die Nummern bestehen aus:

1. Ziffer

2. Ziffer

3. Ziffer

0 Sonderfahrzeuge 8 Schneeschleudern 0 Unterbauart
1 Brünig 0 HGe, 1 De, 2 Deh, 7 Traktoren 1 Unerbauart
2 Traktoren 0 Ta, 1 Te, 2 Tem, 3 Tm, 4 Tea 2 Zweistrom oder Unterbauart
3 Elektrische Lokomotiven mit 3 Triebachsen 3 Dreistrom oder Unterbauart
4 Elektrische Lokomotiven mit 4 Triebachsen heute Index I=1, II=2, III=3 ... 4 Vierstrom oder Unterbauart
5 Triebzüge, Triebwagen 4 RBe, 5 Bem, 6 RBDe 5 BLS/BN/GBS/SEZ
6 Elektrische Lokomotiven mit 6 Triebachsen 1 Ae, 2 Re 6 Uebrige Privatbahnen
7 Reserve 7 Uebrige Privatbahnen
8 Diesellokomotiven Anzahl Triebachsen 8 Uebrige Privatbahnen
9 Rangierlokomotiven Anzahl Triebachsen 9 Reserve
Beispiele:
Re 4/4 V = Re 450
Ee 3/3 IV = Ee 934
RBe 4/4 = RBe 540

Bahnen

BB Bödelibahn
BT Bodensee-Toggenburg
GB Gotthardbahn
JN Jura-Neuchatelois
JS Jura-Simplon
KLB Kriens- Luzern-Bahn
NOB Nordostbahn
RhB Rhätische Bahn
SCB Schweizerische Centralbahn
SNB Schweizerische Nordbahn
TTB Tösstalbahn
UeBB Uerikon-Bauma-Bahn
VSB Vereinigte Schweizerbahnen


Baufirmen

Cail J.F. Cail, fabrique de locomotives, Paris
Chamnitz Rich. Hartmann, Lokomotivfabrik, Chemnitz
Creusot
Escher-Wyss
Esslingen
JS
Karlsruhe
Koechlin
Krauss
Maffei
NOB
PLM
SACM
SCB
SLM
VSB


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